Zentrum für Buchwissenschaften
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Vor dem Studium

Zulassungsvoraussetzungen und Voranmeldung

Studieren am Zentrum für Buchwissenschaft in München – warum, was nun?

Wer an der Ludwig-Maximilians-Universität Buchwissenschaft studiert, hat nicht nur ein klar umrissenes, spezialisiertes Berufsprofil, sondern auch eine direkte Berufsperspektive: die Buch-, Medien- und Verlagsstadt München. Dieser Standortvorteil der Münchner Buchwissenschaft schlägt sich unmittelbar im großen Seminarangebot wieder. In den berufspraktischen Kursen vermitteln Praktiker branchenspezifisches Knowhow und diskutieren aktuelle Fragestellungen mit den Studierenden. Die inhaltliche wie räumliche Nähe von Lehre und Branche lässt die Studierenden nicht nur wissenschaftlich profitieren, sondern bietet ihnen zudem die Möglichkeit, schon während des Studiums Praxiserfahrung zu sammeln, und ebnet so den direkten Weg in den Berufseinstieg.

Gleich vorweg: Ja, München ist teuer! Andererseits gibt es keine andere Stadt, in der es so leicht ist, einen gut bezahlten Nebenjob zu finden. Auf der Webseite der Münchner Buchwissenschaft gibt es eine Jobbörse, die von Verlagen und Agenturen reichlich bedient wird. Es gibt keinen Mangel an Nebenjobs für Studierende der Buchwissenschaft!

Hier geht’s zu einem Spaziergang durch die Verlagsviertel Münchens .... (pdf)

nach obenMünchen ist teuer – doch was bietet die Stadt?

Die vergleichsweise hohen Mieten und die nicht zu vernachlässigenden Lebenshaltungskosten in München machen einen Nebenjob meist aus rein ökonomischen Überlegungen unumgänglich. Natürlich bietet die Stadt beispielsweise im Bereich der Gastronomie ein reiches Angebot an Verdienstmöglichkeiten – aber warum das Notwendige nicht mit dem Nützlichen verbinden? Ein Nebenjob in der Buchbranche ermöglicht einerseits, bereits Erlerntes direkt anzuwenden und zu vertiefen, und bietet andererseits die Chance, durch Praxiserfahrung sein Profil weiter zu schärfen und sich zu spezialisieren.

Mit den an der Universität theoretisch und im Verlag praktisch erworbenen Kompetenzen schaffen die meisten LMU-Absolvent/innen der Buchwissenschaft einen übergangslosen Berufseinstieg nach dem Studium. Schließlich haben sie durch ihr über die Jahre des Studiums gewachsenes Netzwerk weit mehr als nur einen Fuß in der Tür und konnten sich als Werkstudent/in bereits im Berufsalltag bewähren und empfehlen. Nicht selten führt eine Werkstudentenstelle zu einem direkten Jobangebot. Nahezu jeder der Münchner Buchwissenschaftler arbeitet neben seinem Studium als studentische Aushilfe in einem Verlags- und Buchhandelsunternehmen. Dies ist nicht zuletzt auf die guten Kontakte in die Branche zurückzuführen, die sich durch die berufspraktischen Kurse und den Netzwerkabend der Münchner Buchwissenschaft ergeben.

nach obenStudieren und Studentenjobs in München

Du stehst am Beginn deines Studiums und suchst einen Nebenjob im Verlag? Oder bist bereits fertig und möchtest deine Karriere in der Buchbranche starten? Dann bist du hier in der Verlagsstadt München genau richtig! Mit etwa 180 Verlagen und einer Vielzahl literarischer Institutionen und Veranstaltungen sowie kulturellen Angeboten ist München eine der lebendigsten Verlagsstädte Europas.

nach obenMedien- und Verlagsstandort München

München ist neben Berlin nach wie vor die wichtigste Verlagsstadt im deutschsprachigen Raum und bietet mit seinen vielen Verlagen und einer jährlichen Produktion von rund 10.000 Erstauflagen ein breites Betätigungsfeld für Buchwissenschaftler. Die Buchbranche ist in Zeiten des medialen Wandels mehr denn je auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen, die die Zukunft des herstellenden und verbreitenden Buchhandels in allen Funktionsbereichen aktiv mitgestalten. Im Marketing, in der Pressearbeit, im Vertrieb, in der Herstellung oder in der kaufmännischen Geschäftsführung wartet eine ganze Reihe neuer Herausforderungen auf die Führungskräfte von morgen.

nach obenKulturstadt München

Städtische Museen, private Galerien, Theater und Kleinkunstbühnen, Oper, Multiplex- und Indepentent-Kinos, große Konzerthallen und kleine Bühnen für den Bandnachwuchs – ob Populär-, Sub- oder Hochkultur, als anregende Abendunterhaltung oder zum Abschalten: Über eine kulturelle Unterversorgung kann man in München nicht klagen. Gerade als Studierender sollte man die Gelegenheit nutzen und oft in die Oper oder ins Theater gehen, denn für wenig Geld kommt man dort auf die besten Plätze. Museumsfreunde halten sich außerdem die Sonntage frei, dann öffnen alle größeren Museen für einen Euro ihre Pforten.

Lockerer als in der Oper geht es auf dem Tollwood-Festival zu: Im Sommer wird unter freiem Himmel im Olympiapark, im Winter im Zelt auf der Theresienwiese musiziert, getanzt, eingekauft und Essen aus aller Welt probiert. Ebenso entspannt feiert es sich auf den Musikfestivals, die im Sommer in München oder im Umland stattfinden. Mit der S-Bahn geht es zum ‚sonnenrot’ nach Eching, mit dem Fahrrad in den Bavariapark zum ‚Oben Ohne’, ‚umsonst und draußen’ wird auf dem Pfingstfestival im Theatron (Olympiastadion) gefeiert. Wer noch immer nicht genug hat, wandert von dort zum Freiluftkino am Olympiasee (Juni bis August).

nach obenWissenschaftsstandort München

Vom Marienplatz im Münchner Zentrum ausgehend, den Odeonsplatz und Hofgarten hinter sich lassend, kommt man bald bis zum Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU). Und steht man dann davor, direkt am Geschwister-Scholl-Platz, den Englischen Garten im Rücken, Schwabing rechter Hand, den Odeonsplatz links noch erahnend, dann begreift man den Begriff ‚Großstadtuniversität’, mit dem die LMU auf ihrer Homepage wirbt. Die Münchner Universität ist dicht verwoben mit der Stadt, nicht nach draußen abgeschoben, sondern mittendrin, zentral gelegen in der Maxvorstadt.

Doch nicht nur die LMU prägt die Universitätsstadt: Daneben gibt es die Technische Universität, die Hochschule München und noch viele andere, teilweise private Institutionen. Ein weiterer unschlagbarer Vorteil der LMU ist die direkte Nachbarschaft zur Bayerischen Staatsbibliothek, die LMU-Studenten kostenlos nutzen dürfen. Diese bietet nicht nur Raum zum Lesen, sondern ergänzt den Bestand der ohnehin gut bestückten Universitätsbibliothek hervorragend – bis dato konnte noch jedes Buch in einer der Bibliotheken aufgespürt werden!

nach obenLiteraturarchiv Monacensia

Mit der Münchner Stadtbibliothek bietet sich ein weitreichendes Netz von exzellent ausgestatteten Stadtteilbibliotheken mit Leseplätzen; mit dem Münchner Literaturarchiv Monacensia haben wir einen wichtigen Kooperationspartner: Im ‚literarischen Gedächtnis der Stadt’ findet man nicht nur eine umfassende Sammlung an München-Büchern aller Art, sondern auch ein spannendes (und uns frei zugängliches!) Archiv mit Nachlässen Münchner Autorinnen und Autoren. Seit ihrer Sanierung und Wiedereröffnung im Jahr 2017 bietet das Hildebrandhaus in unmittelbarer Nähe zum Englischen Garten atmosphärisch angenehme Seminarräume, Forschungsarbeitsplätze und eine kleine Cafeteria.

nach obenInternationale Jugendbibliothek (Blutenburg)

Die Internationale Jugendbibliothek ist die weltweit größte Forschungsbibliothek für internationale Kinder- und Jugendliteratur. Die IJB ist in der Anlage von Schloss Blutenburg, die in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts errichtet wurde, untergebracht. Die IJB, die 1949 vor dem Hintergrund des nationalsozialistischen Terrorsystems zwischen 1933 und 1945 von Jella Lepmann gegründet wurde, bietet neben internationalen Buchbeständen und historischen Sammlungen (u.a. Nachlässe von Kinder- und Jugendbuchautor/innen, von Kinder- und Jugendbuchverlagen) Studierenden einen internationalen wissenschaftlichen Austausch, interessante Forschungsfelder im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur, Workshops und Ausstellungen.

nach obenLiterarisches Leben und Literaturhaus München

Am wichtigsten aber für Buchaffine ist das literarische Leben Münchens. Hier sind nicht nur namhafte Schriftsteller geboren, Literatur wird auch heute noch geliebt und gelebt. Als Zentrum hat sich das Literaturhaus etabliert, das mit wechselnden Ausstellungen rund um Literatur, vor allem aber mit herausragenden Lesungen lockt. In den Räumen des Literaturhauses finden in unregelmäßigen Abständen Seminare der Buchwissenschaft über die Bedeutung und Funktion von Literaturhäusern im gegenwärtigen Literaturbetrieb sowie Konferenzen und Workshops zu branchenrelevanten Fragestellungen statt.

Weitere besondere Highlights wie das Krimifestival (Studierende der Buchwissenschaft wirken hier im Rahmen eines Projektseminars regelmäßig aktiv mit) oder die Münchner Bücherschau lassen das Herz jedes Büchermenschen höher schlagen und ergänzen das Buchwissenschaftsstudium um eine wunderbar praktische Seite, zeigen sie doch, was man mit Büchern und drum herum alles auf die Beine stellen kann. So gesehen haben Studierende der Buchwissenschaft in München ideale Voraussetzungen: Sie genießen einerseits die Vorteile einer ‚Großstadtuniversität’ mit ihrer internationalen Vernetzung, dem breiten Studienangebot bei der Nebenfachwahl oder spannenden Gastvorträgen von international anerkannten Wissenschaftler/innen. Andererseits bildet die Buchwissenschaft eine überschaubare und gut vernetzte Gemeinschaft, die den Studierenden das Gefühl gibt, Teil einer eingeschworenen Gemeinschaft zu sein und nicht nur eine/r von insgesamt gut 40.000 Studierenden.