Zentrum für Buchwissenschaften
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Ausstellung: Geschwärzt – Verboten – Verbrannt. Fälle aus 200 Jahren Zensur

Eröffnung am 15. November

13.11.2018

Im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Deutschen Museum und dem Zentrum für Buchwissenschaft der LMU haben Masterstudierende spannende Beispiele aus der Zensurgeschichte der vergangenen 200 Jahre ausgewählt. Diese werden nun in einer kleinen Sonderausstellung im Foyer der Bibliothek des Deutschen Museums präsentiert.

Die Ausstellung erzählt anhand von zensierten Büchern aus vier Zeitabschnitten seit dem frühen 19. Jahrhundert Geschichten von Unterdrückung und Rebellion, von Verboten und kreativen Wegen, diese zu umgehen. Außerdem zeigen die Exponate, wie Menschen Kunst- und Meinungsfreiheit, Moral, Persönlichkeitsrechte und Jugendschutz bis heute unterschiedlich bewerten. So entsteht ein Eindruck, welche Bedeutung und Auswirkungen Zensur in verschiedenen Zeiten, Kulturen und Regionen hat und wie sie schriftstellerische Entwicklungen beeinflussen kann.
Die Zensurgeschichten bieten auch eine Preview auf das Thema in der neu konzipierten Dauerausstellung Bild – Schrift – Codes des Deutschen Museums, die 2020 eröffnen wird.

Sonderausstellung „Geschwärzt – Verboten – Verbrannt. Fälle aus 200 Jahren Zensur“
15. November 2018 bis 15. März 2018
Eröffnung: 15. November 2018 15 Uhr
Foyer der Bibliothek des Deutschen Museums
Museumsinsel 1
80538 München
Öffnungszeiten
Täglich 9 - 17 Uhr

 

Datum der Bekanntgabe: 13.11.2018