Buchwissenschaft
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Lehrveranstaltungen Wintersemester 2009 / 2010

 

Hendrik Boehnke
Topographie der Verlagslandschaft

Mo 10 - 12 Uhr

Die Verlagslandschaft allein im Großraum München und erst recht im gesamten deutschsprachigen Raum ist für einen Außenstehenden ein kaum zu durchblickendes Dickicht. Die Konzentrationsprozesse der letzten Jahre erschweren es zusätzlich, den Überblick zu wahren. Dieses Seminar soll dazu dienen, einen Überblick v.a. im Münchner Verlagskosmos zu schaffen: Große Konzernriesen werden dabei genauso berücksichtigt wie unabhängige mittlere und kleine Verlage, wobei auch die jeweilge Marktpositionierung verdeutlicht werden soll.

Aufbaustudiengang (2)  Diplomstudiengang BK

 

Hendrik Boehnke
Grundlagen des Verkaufs im stationären Buchhandel

Do 14 - 16 Uhr

Der stationäre Buchhandel war in den letzten zehn Jahren starken wirtschaftlichen Wandlungen und einer damit verbundenen „Marktbereinigung" unterworfen: Viele kleinere und mittlere Buchhandlungen blieben dabei auf der Strecke, mächtige Ketten wie Hugendubel, Thalia oder Weltbild dominieren das Feld in zunehmendem Maße. In diesem Kurs sollen zum einen die Ursachen dieser Entwicklung untersucht werden, und zwar im Bereich des Verkaufs und - eng damit verbunden - auch im Bereich des Einkaufs. Des Weiteren wird in die rechtlichen, technischen und psychologischen Grundlagen des Bücherverkaufs eingeführt. Zudem sollen neue Möglichkeiten des Verkaufs erarbeitet werden.

Bachelorstudiengang

 

Tobias Busl
Texten

Blockseminar

Texten gehört zu den Schlüsselqualifikationen für Marketing, Presse und Vertrieb. In diesem Workshop lernen Sie, mehr aus Ihren Texten zu machen. Das beginnt mit wichtigen Basics zum Texten. Sie werden erfahren, wie aus Produktmerkmalen kundenbezogene Vorteile abgeleitet und aus diesen Vorteilen Argumentationsketten erstellt werden. Anschließend erhalten Sie ein "Redigiertool", mit dem Sie jeden Text am Ende nochmal stilistisch überprüfen können. Und da beim Texten Üben den Meister macht, wird im Kurs viel selbst getextet: Headlines, Katalogtexte für Endkunden, Vorschautexte Newsletter... Voraussetzung ist also die Bereitschaft, selbst zu texten.

Aufbaustudiengang (1)  Diplomstudiengang BK

 

Dr. Johannes Frimmel
Österreichische Schriftsteller und ihre Verleger

Di 14 - 16 Uhr

Die österreichische Buchhandels- und Verlagsgeschichte weist einige Unterschiede zu der deutschen auf. Die multiethnische Zusammensetzung der Habsburgermonarchie, die ausgedehnte Nachdruckproduktion, die strenge Zensur und die lange fehlende urheberrechtliche Absicherung sind einige der Faktoren, die für das österreichische Verlagswesen bestimmend waren. Sie führten dazu dass sich der belletristische Verlag nicht in gleicher Weise entwickeln konnte wie in Deutschland. Anhand ausgewählter Autoren aus dem 18.-20. Jahrhundert (unter anderem Aloys Blumauer, Anastasius Grün, Adalbert Stifter, Franz Werfel, Thomas Bernhard) soll in dem Proseminar exemplarisch das Verhältnis österreichischer Schriftsteller zu ihren Verlagen untersucht werden. Zugleich wird ein Überblick über die österreichische Verlagsgeschichte von der mariatheresianischen Zeit bis in das 20. Jahrhundert angestrebt.

Aufbaustudiengang (3)  Diplomstudiengang PS

 

Dr. Johannes Frimmel
Modelle der Buchgeschichtsschreibung

Mo 14 - 16 Uhr

Der Historiker Roger Chartier hat einmal formuliert, dass Autoren keine Bücher sondern Texte schreiben. Die materielle Seite des Geschriebenen und die Vermittlungswege vom Autor zum Leser sind das Forschungsgebiet der Buchgeschichte. Sie untersucht die "print culture" in ihrem historisch unterschiedlichen Zusammenhang, von Autorschaft über Herstellung, Buchhandel und Vertrieb bis zum Leseverhalten. In dem Proseminar werden verschiedene buchgeschichtliche Forschungsansätze und Kommunikationsmodelle (u.a. von Herbert Göpfert, Elizabeth Eisenstein, Roger Chartier, Robert Darnton, Michael Giesecke, Kulturtransferforschung) vorgestellt und ihre Anwendbarkeit diskutiert.

Aufbaustudiengang (3)  Diplomstudiengang PS

 

Dr. Johannes Frimmel
Prüfungsvorbereitung

Di 18 - 20 Uhr

Diese Übung soll eine gezielte Vorbereitung für die mündlichen wie schriftlichen Prüfungen im Bereich "Buchhandelsgeschichte" bieten, indem relevanter Stoff wiederholt wird und mögliche Fragen durchgegangen werden. (Es werden keine Leistungsnachweise oder Teilnahmescheine ausgestellt.)

Aufbaustudiengang  Diplomstudiengang ÜB

 

Dr. Johannes Frimmel
Wissenschaftliche Arbeitstechniken

Mi 14 - 16 Uhr

Wie gehe ich an eine schriftliche wissenschaftliche Arbeit methodisch heran? Welchen Stil strebe ich darin an? Wie vermeide ich dabei eine Vielzahl möglicher Anfängerfehler? Welche Funktionen verbergen sich eigentlich hinter der Menüleiste von WORD am oberen Bildschirmrand? Wie halte ich mein Referat und wie soll ein Handout aussehen? Falls Sie sich diese Fragen stellen, dann soll diese Übung Ihnen ein wenig dabei helfen, das Grundhandwerkszeug für wissenschaftliches Arbeiten zu erlernen. (Kein Scheinerwerb möglich)

Aufbaustudiengang  Diplomstudiengang  Bachelorstudiengang ÜB

 

Dr. Johannes Frimmel
Messevorbereitung

Do 18 - 20 Uhr

Der Auftritt auf den Buchmessen in Frankfurt/M. und Leipzig ist längst ein fester und überaus wichtiger Bestandteil der Buchwissenschaft. In diesem Kurs wird dieser Auftritt in allen Facetten organisiert, was natürlich bedeutet, dass von den Teilnehmern dieses Kurses auch und vor allem erwartet wird, auf der diesjährigen Leipziger Messe im März 2010 für die Standbetreuung zur Verfügung zu stehen. In diesem Kurs werden u.a. Ideen für Veranstaltungen gesammelt und entwickelt. Die Art und Weise des Messeauftritts hängt somit hauptsächlich von Ihrem Engagement und Ihrer Kreativität ab. Melden Sie sich für diesen Kurs also bitte nur dann, wenn Sie Spaß an der Standbetreuung und vor allem Zeit für einen Messebesuch haben. Außer den geplanten Sitzungen im Semester werden sicherlich weitere Treffen im Vorfeld der Messe nötig sein. Somit wäre zusätzlich die Bereitschaft vonnöten, auch in den Semesterferien an diesen Tagen anwesend zu sein. Denken Sie daran, dass die Bewilligung von Exkursionsmittel aus Studienbeiträgen für die Reise- und Unterbringungskosten nur für Kursteilnehmer möglich ist.
Alle Teilnehmer an dem Kurs und an der Standbetreuung auf der Messe
erhalten einen Schein für einen berufspraktischen Kurs.

Aufbaustudiengang (1)  Diplomstudiengang BK Bachelorstudiengang

 

Robert Gigler
Herstellung für Aufbau-Buchwissenschaftler

Do 10 - 12 Uhr

Den Kursteilnehmern soll ein umfassender Überblick über die Aufgabenbereiche der Herstellung im Verlag gegeben werden. Der Schwerpunkt liegt dabei im Zusammenspiel (Workflow) zwischen Redaktion/Lektorat und Herstellung. Zusätzlich erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die modernen Herstellungstechniken wie PDF, Satzsysteme und medienneutrale Datenhaltung. Mit diesem umfangreichen theoretischen Wissen können die Studentinnen und Studenten an die bereits zur Tradition gewordene Erstellung einer optisch wie inhaltlich hochqualifizierten Publikation anknüpfen.

Aufbaustudiengang (1) UMB

 

Dr. Renate Grubert
Das Kinder- und Jugendsachbuch

Blockseminar

Die Produktion von Kinder- und Jugendsachbüchern ist in den letzten Jahren stark angewachsen. Der Markt verändert sich. Auch das Sachbuch selbst, seine Inhalte und sein Erscheinungsbild sind anders geworden. Wir begeben uns auf die Suche nach Eckpunkten, um die Topologie der Sachbuchlandschaft aufzuzeigen, Sachbuchtypen kennen zu lernen sowie die Veränderung der Marktsituation, Entwicklungstendenzen und die aktuelle Sachbuchproduktion besser fassen zu können.
Wir greifen folgende Fragen auf und analysieren dazu Primärliteratur:

  • Welche KJ-Sachbuchverlage gibt es?
  • Welche Bücher gehören in die Gruppe "KJ-Sachbuch"?
  • Wie ist das Sachbuch im Rahmen der KJL zu gewichten?
  • Wie sahen die ersten Sachbücher aus?
  • Gibt es das klassische Sachbuch überhaupt (noch)?
  • Welchen Anteil an der Produktion (Buchmarkt bzw. KJL) nimmt das Sachbuch ein?
  • Welche Rolle spielt das Sachbuch im Sortiment/in der Bibliothek? Tendenzen der Veränderung ...
  • Was zeichnet ein gutes Sachbuch aus? Wie sieht ein schlechtes Sachbuch aus?
  • Reihentitel contra Autoren-Sachbuch?
  • Welche (neuen) Themen und Inhalte werden aufgegriffen?
  • Wie sehen die neuen Gestaltungsmöglichkeiten aus?
  • Wie wird das KJS wahrgenommen? Von Leserkreis / Schule / Bibliothek / Kritik ...
  • Beurteilungskriterien für Sachbücher
  • Prämierte Sachbücher

Methoden: Vortrag mit Anschauungsmaterial / Diskussion / Gruppen- und Einzelarbeit
Leistungsnachweis: Referat / Protokoll / Heimarbeit / Recherche

Aufbaustudiengang (1)  Diplomstudiengang BK

 

Günther Hansen
Das Lizenzgeschäft im Verlagswesen

Blockseminar

Der Verkauf von Rechten wird in einer zunehmend global werdenden Verlagslandschaft immer wichtiger. Im Seminar geht es um die Zusammenhänge des Lizenzgeschäfts in einem Verlag am Beispiel eines internationalen STM-Verlages. Behandelt wird der Prozess eines Lizenzvertrags vom Lizenzmarketing bis zur abschließenden Verhandlung des Lizenzvertrags mit ausländischen Verlagen und internationalen Lizenznehmern. Das Seminar hat seinen Schwerpunkt in „Cross-Culture-Communication" als Voraussetzung einer erfolgreichen Kundenbeziehung im Lizenzgeschäft. Seminarteilnehmer werden aktiv Rechte verhandeln innerhalb verschiedener kultureller Perspektiven.
Von den Teilnehmern wird ein Referat zu einem Land erwartet aus dem Titel „When Cultures Collide" von Richard D. Lewis (deutsche Übersetzung erhältlich). Teile des Seminars werden auf Englisch gehalten.
Literatur: Lynette Owen, Selling rights Richard D. Lewis, When Cultures Collide Hardt, Christine: Buying, Protecting and Selling Rights. Wie urheberrechtlich geschützte Werke erworben, gesichert und verbreitet werden. Frankfurt/M 2008.

Aufbaustudiengang (2) GBO  Diplomstudiengang BK

 

Hans-Joachim Hartmann
Fusions- und Konzentrationsprozesse in der Verlagslandschaft

Fr 16 - 19 Uhr

Die Verlagsbranche befindet sich seit Jahren in einem immer schneller werdenden Konzentrationsprozess, der zukunftsweisend ist: Verlagsfusionen sind und bleiben im Branchenalltag an der Tagesordnung und werden das Gesicht der Branche verändern. Dieses Seminar möchte einen Überblick über die Verschiebungen im deutschsprachigen Markt der letzten 20 Jahre vermitteln. Ver- und Zukäufe der großen Medienhäuser wie beispielsweise Random House, Süddeutscher Verlag Hüthig Fachinformationen oder Bonnier und weitere "key player" der Verlags-, Barsortiments- und Buchhandelsszene werden unter die Lupe genommen.
Dabei werden die rechtlichen, ökonomischen und organisatorischen Gesichtspunkte, die bei Unternehmenszusammenschlüssen von Bedeutung sind, in dieser Veranstaltung beleuchtet. Ein besonderes Augenmerk erhalten die programmatischen Aspekte, die bei der Zusammenführung großer Häuser zu erkennen sind. Fragen wie "Wer? Wie? Was? Wieso? Weshalb? Warum?" wollen in dieser Veranstaltung beantwortet werden. Anhand von Fallbeispielen möchte das Seminar das "Beziehungsgeflecht" der grossen Spieler in der Verlagsbranche vorstellen und das Verständnis der Teilnehmer für zukünftige Entwicklungen schärfen, damit sie sich in der Welt des herstellenden und des verbreitenden Buchhandels sicher bewegen können. Dieser Kurs richtet sich an die Studierenden der höheren Semester. Selbständiges Arbeiten sowie die Auseinandersetzung mit diversen Themen in Gruppen werden das Seminar inhaltlich abrunden.
Bei dieser Veranstaltung kann ein ÜFF-Schein oder ein "BWL im Verlag"-Schein erworben werden.

Diplomstudiengang ÜFF

 

Prof. Dr. Christine Haug
Grundlagen der Buchhandelsgeschichte - Übersichtsvorlesung

Di 8 - 10 Uhr

Die Vorlesung wird in die Geschichte des deutschen Buchhandels von seinen Anfängen bis in die Nachrkiegszeit einführen. Es werden die einzelnen Epochenabschnitte mit ihren wichtigen, kulturellen und buchhistorischen Entwicklungseinheiten vorgestellt. Hierbei gilt es alle Bereiche des Buchmarkts von der Herstellung, Vertrieb und Rezeption genauer auszuleuchten. Zwar können in dieser Epochenüberblicksdarstellung nur entscheidende Entwicklungsschritte - und dies am Beispiel weniger, wenngleich auch repräsentativer Buch- und Verlagshäuser aufgezeigt werden -, dennoch richtet sich die Aufmerksamkeit stets auch auf die Parallelentwicklungen im internationalen Ausland.

Aufbaustudiengang (3)  Diplomstudiengang VL Bachelorstudiengang

 

Prof. Dr. Christine Haug
Der deutsch-englische Buchmarkt im 18. Jahrhundert

Mi 10 - 12 Uhr

Der transnationale Buchhandel spielte im 18. Jahrhundert eine zunehmend gewichtigere Rolle. Globales Denken im Verlagsgewerbe erforderte Professionalisierungsmaßnahmen im literarischen Vertriebssystem und die Standardisierung ökonomischer und rechtlicher Rahmenbedingungen. Der literarische Austausch zwischen England und Deutschland wirkte nicht zuletzt massiv auf die Verbreitung von Aufklärungsideen ein, Verleger und Buchhändler übernahmen hier eine entscheidende Vermittlerrolle. Innerhalb des englisch-deutschen Aufklärungsdiskurses gewann aber auch das Verlagsgewerbe in Schottland und in den Vereinigten Staaten an Gewicht, so dass ein Augenmerk auf den Export englischer und deutschsprachiger Aufklärungsliteratur in die USA, insbesondere nach Philadelphia, richtet. Der deutsch-englische Literaturaustausch ist ein fabelhaftes Beispiel, um Methoden und Modellen einer vergleichenden Buchhandelsgeschichte zu diskutieren. Daher wird die historische Rekonstruktion der transnationalen Kommunikations- und Distributionssysteme flankiert von einer intensiven Auseinandersetzung mit theoretischen Ansätzen, die insbesondere die Buchwissenschaft im anglo-amerikanischen Raum hervorgebracht hat.
Einführungsliteratur: Isabel Hofmeyr: The Portable Bunyan. A Transnational History of The Pilgrim's Progress. Princeton/Oxford 2004 (Pflichtlektüre zur Vorbereitung!). Simon Eliot/Jonathan Rose (Hgg.): A companion to the History of the Book. West Sussex 2009 (hier Kap. 17-19, S. 232ff.)

Aufbaustudiengang (3)  Diplomstudiengang PS

 

Prof. Dr. Christine Haug
Der Sortimentsbuchhandel - Entstehung, Organisation und Funktion

Mo 12 - 14 Uhr

Das Seminar wird sich mit der Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Sortimentsbuchhandels in Deutschland zwischen 1800 und bis zur Weimarer Republik beschäftigen. Im Fokus stehen die Entstehungsvoraussetzungen für die Herausbildung des reinen Sortimentsbuchhandels, die fortschreitende Professionalisierung dieses buchhändlerischen Gewerbezweiges, seine Organisationsstrukturen und Geschäftsusancen. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts veränderte sich die Verkaufssituation im Sortimentsbuchhandel grundlegend, eine Entwicklung, die sich auf die Ladengestaltung und Verkaufsstrategien massiv auswirkt. Ein wichtiges Augenmerk gilt aber auch dem Selbstverständnis des Sortimentsbuchhändlers als Kulturvermittler, das sich in verschiedenen programmatischen Texten spiegelt. Eine wichtige Quelle werden zudem die zahlreichen Lehrbücher des Sortimentsbuchhandels sein, die seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf den Markt kommen.
Einführungsliteratur: Reinhard Wittmann: Geschichte des deutschen Buchhandels. München 1999 (2. erw. Auflage) [hier insb. Kap. IV-X; Pflichtlektüre!]

Aufbaustudiengang (3)  Diplomstudiengang HS

 

Prof. Dr. Christine Haug
Oberseminar für Examenskandidaten und Doktoranden

Di 12 - 14 Uhr

Das Kolloquium steht allen Examenskandidatinnen und Examenskandidaten offen. Hier besteht die Möglichkeit, über die methodologische Herangehensweise, Literaturrecherche und Konzeption von Abschlussarbeiten zu sprechen, aber auch einzelne Arbeiten vorzustellen und zu diskutieren; das Kolloquium bietet zugleich Raum für die gemeinsame Lektüre und Diskussion methodologischer Ansätze der Buchhandels- und Verlagsgeschichtsschreibung, von wissenschaftlichen Neuerscheinungen sowie die Auseinandersetzung mit neuen Entwicklungen und Trends auf dem aktuellen Buchmarkt. Es wird dringend empfohlen, das OS wenigstens ein Semester vor der Anmeldung zur Diplomarbeit zu besuchen! Parallel zur Anmeldung einer Diplomarbeit ist die Anfertigung eines wissenschaftlichen Exposés verpflichtend, das ebenfalls im Seminar geübt wird. Das OS wird von einem Tutorium begleitet.

Diplomstudiengang OS

 

Dr. Tobias Heyl
Lektorat Sachbuch

Mo 18 - 20

Möglichst nah an der Praxis will diese Veranstaltung in die Arbeit des Sachbuchlektorats einführen. Wir werden darüber sprechen, welche Rolle das Sachbuch in der heutigen Medienlandschaft spielt und was das für die Programmplanung bedeutet. Dann werden wir Schritt für Schritt die Realisierung eines solchen Programms verfolgen: Von der Autorensuche und Manuskriptbeurteilung über die Redaktion bis zum Verfassen von Vorschau- und Klappentexten, die Vorbereitung der Vertretersitzung und die Planung der Pressearbeit. Wo immer möglich, sollen Sie Gelegenheit haben, auch praktisch zu arbeiten und damit einen Schein zu erwerben.

Aufbaustudiengang (1) BRM   Diplomstudiengang BK

 

Michaela Kenklies
Die Beziehung Lektor/Autor – von der Akquise bis zum fertigen Buch

Mi 16 - 20

Die Arbeit des Lektorats steht und fällt mit dem Autor: Er ist eine der "unkalkulierbaren Größen", mit denen jeder Lektor arbeitet. Wie gestaltet sich der Prozess unter diesem Gesichtspunkt? Wie dem Autor eine unverständliche Titelformulierung ausreden? Wie ihn vom gelungenen Cover überzeugen? Wie mit ihm am Manuskript arbeiten, wo er doch drei Jahre an dem Text gefeilt hat? Wie Programmplanung machen mit lauter einzelgängerischen Künstlern? Von der Akquise über Titelfindung, Cover-Entscheidung und Vertretersitzung bis zur Redaktion und all den anderen Stationen wird der Weg zum fertigen Buch anhand einer prototypischen Saison im belletristischen Programm eines literarischen Publikumverlags nachgezeichnet. Voraussetzungen: Regelmäßige Teilnahme, drei schriftliche Arbeiten

Aufbaustudiengang (1) BRM   Diplomstudiengang BK

 

Christine Knödler
Anwalt der Bücher? Vormund der Leser? Möglichkeiten und Grenzen der Kinderliteraturkritik

Do 16 - 18

Die Kinderliteraturkritik hat heute mehr denn je einen schweren Stand. Zwischen Orientierung, Vermittlung, Empfehlung und tatsächlich kritischer Auseinandersetzung kämpft sie zunehmend um Berechtigung und den notwendigen Platz in den diversen Medien. Trotzdem ist sie wichtig. Denn Kulturkritik im Allgemeinen und Kinderliteraturkritik im Speziellen sind nicht nur Ausdruck von Wertschätzung und wesentlicher Bestandteil einer aufgeklärten Gesellschaft. Sie ist außerdem notwendig, um in den Bücherdschungel Breschen zu schlagen. Das Seminar wird sich mit den Voraussetzungen, Möglichkeiten und Grenzen der Kinderliteraturkritik beschäftigen. Dazu gehören praktische Übungen zum Schreiben von Rezensionen genauso wie eine theoretische Auseinandersetzung mit Kriterien und ästhetischen Positionen, mit wichtigen Werken der Kinder- und Jugendliteratur aus der Vergangenheit wie aus der aktuellen Produktion, mit Hintergrundwissen zu Altersangaben, Zielgruppe und Medien. Dabei ist geplant, Gastredner aus der Praxis einzuladen, die ihre speziellen Ansätze und Tätigkeitsfelder vorstellen und Fragen beantworten (wie z.B. Kritiker/innen, Redakteur/innen, Autor/innen, Lektor/innen). Eine Literaturliste mit kinder- und jugendliterarischer Primärliteratur wird rechtzeitig vor Seminarbeginn bekannt gegeben.

Aufbaustudiengang (1)    Diplomstudiengang BK

 

Dr. Wolfgang Lent / Dr. Konstantin Wegner
Urheber-, Verlags- und Medienrecht

Do 18 - 20

Welche Rechte hat ein Autor? Was steht in einem Verlagsvertrag? Welche Bildrechte sind beim Abdruck von Fotos beachten? Diese und andere Fragen spielen in der Verlags- und Medienpraxis eine große Rolle. Die Lehrveranstaltung bietet anhand von Übungsfällen und Beispielen eine Einführung in die entsprechenden Rechtsgrundlagen. Sie gibt Hilfestellungen für die spätere Verlagsarbeit, vermittelt aber auch rechtliches Basiswissen für freie Tätigkeiten in der Verlags- und Medienbranche. Die Lehrveranstaltung gliedert sich in zwei Teile:

Teil A: Urheberrecht

  • Geschützte Werke, Leistungsschutzrechte, Schutzdauer
  • Urheberschaft, Urheberpersönlichkeitsrechte und wirtschaftliche Verwertungsrechte
  • Schranken des Urheberrechts
  • Typische Verträge (z.B. Verlagsvertrag, Übersetzervertrag, Lizenzvertrag) 

Teil B: Presserecht und Persönlichkeitsrecht

  • Meinungsfreiheit, Informationsfreiheit, Pressefreiheit
  • Fallgruppen des allgemeinen Persönlichkeitsrechts (z.B. Recht am eigenen Bild, Schutz der Intim- und Privatsphäre)

Die Teilnehmer erhalten vor Kursbeginn ein ausführliches Studienskript. Weitere Unterlagen werden im Kurs ausgeteilt.

Bachelorstudiengang

 

Dr. Franziska Mayer
Grundkurs Buchwissenschaft

Do 10 - 12

Der (Pflicht-)Grundkurs führt Erstsemester in die Grundlagen der Buchwissenschaft ein und vermittelt allgemeine Studienfähigkeiten wie Recherchieren und Bibliographieren, wissenschaftliches Arbeiten und gängige wissenschaftliche Präsentiationstechniken.

Bachelorstudiengang  Grundkurs

 

Dr. Franziska Mayer
Literaturpreise im deutschsprachigen Raum

Do 14 - 16

Mit der Etablierung des freien Schriftstellers am Ende des 18. Jahrhunderts steigt einerseits die Abhängigkeit der Literaturproduktion von den Gesetzen des Buchmarkts, andererseits wächst das Bedürfnis nach alternativen Finanzierungs- und Förderungsmodellen. Im Gefolge der bereits im 18. Jahrhundert üblichen Preisausschreiben und Wettbewerbe, die zunächst vor allem die Dramenproduktion beflügeln sollten, wurde Mitte des 19. Jahrhunderts mit dem Schillerpreis der erste Literaturpreis im eigentlichen Sinn gestiftet. In der Weimarer Republik entstand eine Vielzahl von z.T. regional orientierten Preisen, zugleich förderten einige Unterhaltungszeitschriften über Preisausschreiben die Erzählprosa. Während der NS-Zeit dienten Literaturpreise der gezielten Förderpolitik des Regimes, bestehende Preise wurden umbenannt und umgewidmet. Heutzutage sind Literaturpreise, häufig differenziert nach bestimmten Gattungen (z. B. Lyrik, Drama, Hörspiel, Essayistik) und Genres (Fantasy, Kinderliteratur), ein wesentlicher Bestandteil der Existenzsicherung von Autoren. Dabei dienen die Preise stets der Durchsetzung spezifischer Normen und Werte der vergebenden Institutionen sowie ihrer eigenen Aufwertung.
Das Seminar widmet sich neben der historischen Entwicklung des Phänomens Literaturpreis und seiner jeweiligen Funktion im Literaturbetrieb der aktuellen Literaturförderung anhand einiger Beispiele (Georg-Büchner-Preis, Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, Goethe-Preis der Stadt Frankfurt a. M., Ingeborg-Bachmann-Preis etc.). Untersucht werden Vergabekriterien, Akteure (Institutionen, Jurymitglieder), Rituale der Verleihung (Festakte und Preisreden) und Skandale, publizistische Resonanz sowie die Folgen für die Preisträger und ihre Position im literarischen Feld.
Zur Vorbereitung: Thomas Bernhard: Meine Preise. Frankfurt a. M.: Suhrkamp 2009.

Aufbaustudiengang (3)  Diplomstudiengang PS

 

Dr. Franziska Mayer
Der Geheimbundroman auf dem Buchmarkt der Goethezeit

Di 12 - 14

„Unsern jungen Leuten […] wird die Zeit lange […] und Müßiggang führt sie zur Romanen-Lektür. Da wird die noch ungebildete Vernunft in alle Irrgänge der Phantasie geführt […]“, so ein Zeitgenosse 1795. Im Kontext der Aufklärung wächst die Affinität zu antiaufklärerischen und antirationalistischen Strukturen. Okkultismus und geheimes Wissen faszinieren ebenso wie real existierende oder vermeintliche Geheimbünde, seien es Freimaurer, Illuminaten oder Rosenkreuzer. Diese Faszination schlägt sich auch in der Literatur der Epoche nieder: Eine Vielzahl von Erzähltexten der Goethezeit läßt sich dem Texttyp des Geheimbundromans zuordnen. Neben kanonischen Höhenkammtexten, die teilweise oder dominant Geheimbundelemente enthalten (etwa Schillers Geisterseher oder Goethes Wilhelm Meisters Lehrjahre), sind es vor allem Romane heute weitgehend unbekannter Autoren, die aber auf dem Buchmarkt um 1800 eine beherrschende Rolle einnehmen. Beginnend mit Wilhelm Friedrich Meyerns Dya-Na-Sore und Carl Grosses Genius werden Geisterseher- und Geheimbundromane zum Motor einer Revolution des Lesens, deren Hunger nach populären Lesestoffen durch Autoren, Verlage und Distributoren gestillt werden muß. Die Romantik bedient sich schließlich noch einmal der populären Erzählmodelle und funktionalisiert sie in ihrem Sinne um.

Das Seminar beschäftigt sich mit den Strukturen und Merkmalen des Texttyps anhand ausgewählter Beispiele ebenso wie mit den sozialen und historischen Bedingungen seiner Entstehung sowie seiner Funktion auf dem zeitgenössischen Buchmarkt. Gefragt wird nach dem Wandel des Erzählmodells zwischen Spätaufklärung und Romantik, nach der sozialen Situation der Autoren und ihren Publikationsstrategien sowie nach spezifischen Distributionsverfahren. Besondere Relevanz gewinnen hierbei die Leihbüchereien, die den Bedarf nach preisgünstiger Lektüre decken.

Zur Vorbereitung:

  • Friedrich Schiller: Der Geisterseher. Aus den Papieren des Grafen von O**. Leipzig 1787-1789. Hg. von Joseph Kiermeier-Debre. München: dtv (= Bibliothek der Erstausgaben 2683).
  • Carl Friedrich August Grosse: Der Genius. Aus den Papieren des Major C** von G**. Halle 1791–1795.
  • E. T. A. Hoffmann: Die Elixiere des Teufels. (Berlin 1815.) Werke 1814-1816. Frankfurt a. M.: Deutsche Klassiker Verlag 2007 (= DKV Taschenbücher 17).

Zur Einführung:

  • Michael Titzmann: Strukturen und Rituale von Geheimbünden in der Literatur um 1800 und ihre Transformation in Goethes Wilhelm Meisters Lehrjahre. In: Denise Blondeau: Jeux et fêtes dans l’œvre de J. W. Goethe. Straßburg: Presses Univ. de Strasbourg 2000, S. 197–224.
  • Helmut Reinalter: Freimaurer und Geheimbünde im 18. Jahrhundert in Mitteleuropa. Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1993 (= stw 403).
Aufbaustudiengang (3)  Diplomstudiengang HS

 

Nicola Meier
Einführung in die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Blockseminar

Live-Interview im Radio, Bildrechtsvergabe an das Wissenschaftsressort, Pressefrühstück zu Messebeginn, Redaktionsbesuche im Stundentakt, Internet-PR neben Faxabruf usw.: Die Einzelaufgaben wie der Alltag der Verlags-PR sind vielfältig und abwechslungsreich. Manchmal stehen Autoren im Mittelpunkt, ein anderes Mal sind mehr die Themen an sich gefragt, für die der Verlag bekannt ist und für die er eine langjährige Kompetenz besitzt. Daher müssen jedes Halbjahr aufs Neue die eigenen Medien-Erfahrungen gemixt mit viel Kreativität und Flexibilität unter Berücksichtigung des Presse-Etats für neue Ideen zur Multiplikation des aktuellen Programms eingesetzt werden. Das Seminar beschäftigt sich mit den Grundlagen und Kommunikationszielen der Verlagpresse- und Öffentlichkeitsarbeit für klassische wie neue Medien/Lesergruppen und geht auf die Besonderheiten in der PR für Ratgeber und Sachbücher ein.

Aufbaustudiengang (1)  Diplomstudiengang BK

 

Thomas Montasser
Literaturagenturen – Dichtung und Wahrheit

Mo 16 - 18

Der Kurs führt ein in die Welt der Literaturagenten, die ja nur Insidern des Literaturbetriebs geläufig ist. Dabei sollen Aufgaben, Funktions- und Wirkungsweisen einer literarischen Agentur vorgeführt werden. Des Weiteren sollen der Einfluss, die Möglichkeiten und die Grenzen einer Agentur aufgezeigt sowie die praktischen Aspekte der Zusammenarbeit mit Autoren, Verlagen und internationalen Partnern erklärt werden. Zudem soll ein Blick in das Innenleben einer Literaturagentur geworfen und die Rolle der Agenturen im Literaturbetrieb hinterfragt werden.

Aufbaustudiengang (2)  Diplomstudiengang BK

 

Monika Scheddin
Erfolgsstrategie Networking - Businesskontakte knüpfen, pflegen und nutzen

Mo 18 - 20

Kompetenz und Wissen allein reichen nicht aus, um in den Beruf einzusteigen und um im Geschäftsleben dauerhaft erfolgreich zu bestehen. Auftreten, Selbst-PR und insbesondere eine gute Vernetzung spielen eine große Rolle. Unter Netzwerken versteht man gezieltes Beziehungsmanagement, um Erfahrungen und Marktinformationen auszutauschen und von Anderen zu lernen, um Synergien zu nutzen, um sich mit Anderen zu vergleichen (personal Benchmarking), um sich zu positionieren (Visibility) und um Praktika oder Jobs zu finden - um nur einige Gründe zu nennen. Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Lage - verbunden mit den Vor- und Nachteilen von Informationsmenge, Reaktionszeiten und gesteigertem Flexibilitätsanspruch macht Netzwerken wichtiger denn je. Wer nicht netzwerkt, verzichtet freiwillig auf Chancen.

Aufbaustudiengang (2)  Diplomstudiengang BK

 

Rossi Schreiber
Berufsbilder aus der Buchbranche

Mi 16 - 18

Gastredner aus der Praxis stellen ihre speziellen Ansätze und Tätigkeitsfelder vor und beantworten Fragen, z.B. Verlagsvertreterin, Literarische Agentin, Eventmarketing-Agentur, Kleinverleger, Existenzgründungsberaterin. Ziel der Veranstaltung ist es, wichtige Bereiche der Branche in konkreten Fallbeispielen vorzuführen. Es dürfen Wünsche geäußert werden.

Bachelorstudiengang

 

Sabine Schulz
Fachbuch- vs. Ratgeberverlag

Blockseminar

Sie lernen wichtige Werkzeuge für die Programmanalyse und -planung in Verlagen und erarbeiten die Parallelen und Unterschiede in der Programmplanung zwischen Fachbuch- und Ratgeberverlagen. Wie im richtigen Lekorat konzipieren Sie eine neue Reihe oder einen Einzeltitel unter Beachtung der entsprechenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Praktische Übungen sollen zuhause und im Seminar inkl. kleiner Präsentationen gemacht werden.

Aufbaustudiengang (1)  Diplomstudiengang BK

 

Patrick Tümmers
Typographie

Di 10 - 12

Es ist schon eine gewisse Zeit her, als ausschließlich gelernte Setzer und Typographen Bücher gestalteten. Die fachliche Kenntnis wurde in einer langen Generationskette weitergegeben; seitdem jeder an seinem Rechner – Bürokraft oder Autor – seine Bücher selbst setzen kann, ist diese „Kenntniskette” unterbrochen. Dabei gibt es für die Typographie und speziell für die Buchtypographie Gesetzmäßigkeiten, die sich im Laufe von Jahrhunderten herausgebildet haben, gegen die man nicht ungestraft verstoßen darf. In dem Kurs werden keine Buchtypographen oder Setzer ausgebildet, vielmehr sollen erste Einblicke in die Welt der Typographie vermittelt werden.

Aufbaustudiengang (1)  Diplomstudiengang BK

 

Ursula Welsch
E-Publishing und seine Geschäftsmodelle

Mo 10 - 12

Fachverlage sowie Publikumsverlage stehen vor der Aufgabe, Inhalte und Produkte in elektronischer Form bereit stellen zu müssen - aus unterschiedlichen Gründen. Allen gemeinsam ist aber, dass sich ihre Zielgruppen in immer stärkerem Maß am elektronischen Medium, insbesondere am World Wide Web, ausrichten. Der erste Griff z.B. beim Nachschlagen geht eben nicht mehr ins Bücherregal, sondern zur Maus und demnächst wahrscheinlich auch zum Handy bzw. Smartphone. Doch das Geschäftsmodell „Paid Content" will nicht so recht in die Gänge kommen und funktioniert bestenfalls in Nischen. Trotzdem müssen die Verlage ihren Kunden ins digitale Umfeld folgen und sich dort mit attraktiven Produkten positionieren. Dabei entstehen immer neue Produktformen und auch bei den Geschäftsmodellen ist Kreativität gefragt.
Im Seminar werden wir uns die digitalen Angebote und Produkte verschiedener Verlage ansehen und ihre Geschäftsmodelle analysieren.
Zum Erwerb eines Scheins ist ein Referat erforderlich.

Aufbaustudiengang (2)  Diplomstudiengang BK

 

Armin Th. Wirth
Online Management in Verlagen

Mo 16 - 18

Folgende Inhalte werden in diesem Kurs erarbeitet werden:

  • Grundbausteine einer Verlagswebsite: Verlagsprogramm, Themen, Titel- und Autor, Suche
  • B2B Informationen: Online-Portale für Presse, Handel, Foreign Rights, Lehrer
  • Blogs als Magazin und mehr; detaillierte Einführung in das Blog-Redaktionssystem Wordpress.
  • Communities am Beispiel von Facebook, Twitter, Lovelybooks, Beck-Online, etc.
  • Online-Shop: Warenkorb, Bestellprozess, Upselling, Schnittstellen (Payment, Auslieferung)
  • eBooks: Reader, Dateiformate (PDF, ePUB, Mobipocktet), DRM, Online Bibliotheken
  • PIM (Product Information Management) oder wie aus einer Website ein gedruckter Katalog wird
  • Geschäftsmodelle: Shop vs. Traffic. Wie verdient ein Verlag online Geld?
  • Statistik, Auswertungen, CRM
Aufbaustudiengang (2)  Diplomstudiengang BK

 

Eberhard Wolf
Buchumschlag-Gestaltung

Blockseminar

In dem Blockseminar "Buchumschlag-Gestaltung" werden exemplarisch die wichtigsten Stationen des Kreativprozesses bei der Gestaltung und Entwicklung eines Titelbildes durch gespielt. Besonderen Wert wird hierbei auf den praktischen Umgang mit den gestalterischen Werkzeugen wie Photoshop, Indesign und Digitalfotografie gelegt. Grundkenntnisse in den genannten Bereichen sind von Vorteil, aber nicht Voraussetzung. Die Mitnahme einer digitalen Kamera, sofern vorhanden, wird empfohlen.

Aufbaustudiengang (1)  Diplomstudiengang BK