Buchwissenschaft
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Lehrveranstaltungen Sommersemester 2015

Birgit Arteaga

Aktuelle Entwicklungen und Trends in der Kinder- und Jugendliteratur

Blockseminar

Der Markt der Kinder- und Jugendliteratur wächst überdurchschnittlich, sowohl im Hinblick auf die Anzahl der Neuerscheinungen, als auch bezüglich der Umsatzanteile des Gesamtmarktes.
In diesem Seminar werden die Grundlagen des Kinder- und Jugendbuchmarktes praxisnah aufgezeigt und vertieft. Nach welchen Regeln werden die Programme dieses Spezialmarktes von den Verlagen bestückt und gestaltet? Welche Rolle spielen dabei Literaturagenturen, Autoren und Illustratoren? Anhand anschaulicher Beispiele sollen Veränderungen und Trends der letzten Jahre aufgezeigt werden.
Neben der reinen Wissensvermittlung soll das Bewusstsein für die Wahrnehmung der besonderen Herausforderungen und Problemstellungen dieses Teils der Branche geschaffen werden und zu zahlreichen Diskussionen einladen. Wie pädagogisch soll/darf ein Bilderbuch sein? Sollen Kinderbücher erziehen, Werte vermitteln oder unterhalten? Psychisch gesehen werden Kinder heute schneller erwachsen, sollten sie daher auch früher mit jugendlichen oder erwachsenen Themen konfrontiert werden? Hierbei soll besonders auf die Gewaltthematik in Jugendbüchern anhand von Beispielen wie „Die Tribute von Panem“, „Endgames“, „Die unterirdische Sonne“ etc. eingegangen werden.


Susanne Brudermüller
Redaktion und Lektorat

14-tägig, Mo 14 - 16 Uhr

Besonders das Lektorat genießt nach wie vor eine hohe Attraktivität unter den Berufszielen in der Verlagsbranche. Die Aufgaben von Redakteuren und Lektoren haben sich in den letzten Jahren jedoch stark gewandelt. Sie lernen in diesem Kurs, was es heutzutage bedeutet, in einem Sach- und Fachbuchverlag Lektor bzw. Lektorin zu sein. Sie erfahren und erarbeiten, was Redaktion von Lektorat unterscheidet und lernen einige Arbeitsbereiche kennen:

  • Projektplanung und Projektabwicklung
  • Konkurrenzanalyse
  • Autorenmanagement
  • Arbeiten im Team
  • Arbeit am Manuskript
  • (Daten-)Technik

Welche vielfältigen Aufgaben ein Lektor bzw. eine Lektorin zu bewältigen hat, welche Kenntnisse und Fähigkeiten er bzw. sie mitbringen sollte und was mehr learning by doing ist, veranschaulichen auch Praxisbeispiele. Angesprochen werden mögliche Stolpersteine, denen Lektoren im Arbeitsalltag ausgesetzt sind, wie Kostendruck, Arbeitsüberlastung und Konfliktsituationen, und wie Sie damit umgehen können.


Dr. Johanna Büchel
Redaktion und Lektorat

14-tägig, Di 18 - 20 Uhr

Von der Buchidee bis zum druckreifen Manuskript sind viele Schritte notwendig. Um schließlich das fertig Manuskript in Händen halten zu können, müssen viele Beteiligte Hand in Hand zusammenarbeiten. Wie diese Zusammenarbeit in den Verlagen aussieht, welche Abteilungen und Personen hier beteiligt sind, werden wir und zunächst genauer anschauen.
Die grundlegende Frage, die sich jeder Lektor stellen muss, wenn er ein Manuskript in Hände bekommt, ist die Frage: Hat es das Zeug zum Bestseller oder nicht? Wie sind die Verkaufschancen? Um diese Frage zu beantworten werden deshalb häufig Gutachten in Auftrag gegeben. Wie diese Gutachten aussehen und was darin enthalten sein muss, wird ein weiteres Thema des Praxisseminars sein.
Eine Basisvoraussetzung für alle künftigen Verlagskollegen ist die Branchenkenntnis. Aus diesem Grund werden wir die letzten vier Sitzungen Exkursionen zu Verlagen und Agenturen unternehmen, um Lektoren und Agenten persönlich kennenzulernen, Fragen zu stellen und Kontakte zu knüpfen. Zur Vorbereitung dieser Exkursionen dient das Studium der aktuellen Verlagsprogramme der jeweiligen Verlage. Jeder der Teilnehmer sollte sich auf einen der anvisierten Verlage konzentrieren, so viele Informationen, wie möglich darüber sammeln und diese Ergebnisse in der zweiten Sitzung präsentieren.
Der Leistungsnachweis zur Übung besteht im Verfassen eines Gutachtens. Die Teilnahme an den Exkursionen ist Voraussetzung für den Erhalt des Leistungsnachweises.
Da ein Besuch beim Verlag arsEdition geplant ist, der nur vormittags stattfinden kann, wird dieser Termin entweder zusätzlich oder ersatzweise für einen Abendtermin noch bekannt gegeben.


Britta Egetemeier
Lektorat im Publikumsverlag - BÜCHER MACHEN

14-tägig, Mi 18 s.t.  - 20 Uhr

Sachbücher sind nur was für Superhirne? Überhaupt nicht: Das Sachbuch hat mindestens so viele Unterarten wie die Belletristik: Biographien und Memoirs, Reiseerzählungen, Satire und Humor, natürlich Politik, Wirtschaft, das aktuelle Weltgesehen. Was aber eignet sich als Stoff für ein Sachbuch, wann ist eine Veröffentlichung als Blog, Film, Leitartikel besser? Wie findet, entwickelt und vermarktet man erfolgreiche Sachbücher? In diesem sehr praxisbezogenen Kurs lernen Sie die vielfältigen Herausforderungen im Sachbuchlektorat kennen: Wir begutachten und entscheiden über Exposés anhand inhaltlicher, programmatischer und ökonomischer Kriterien, analysieren Programmprofile und Trendthemen, entwickeln Buchkonzepte und entwerfen dafür Ausstattung, Cover und Vermarktungsstrategien. Voraussetzung: Viel lesen, recherchieren und texten wollen.


Christiane Engel-Haas
Der Wissenschaftsverlag

Blockseminar

Wissenschaftliche Kommunikation und wissenschaftlicher Diskurs in Forschung und Lehre finden vorrangig in Form von Publikationen statt. Wissenschaftsverlage nehmen mit Ihrer umfangreichen Zeitschriften- und Buchproduktion, sowie ihren vielfältigen elektronischen Produkten und Dienstleistungen eine nicht unbedeutende organisatorische und strukturelle Aufgabe im Wissenschaftssystem wahr. Um wirtschaftlich dauerhaft erfolgreich zu sein, müssen Wissenschaftsverlage – neben ihrer genuin ökonomischen Perspektive – auch den spezifischen Erfordernissen des Wissenschaftssystems Rechnung tragen.
Für MitarbeiterInnen in Wissenschaftsverlagen ist es unabdingbar, sich sowohl mit der Eigendynamik des Wissenschaftssystems selbst als auch mit den wirtschaftlichen Rationalitäten des wissenschaftlichen Verlegens auseinander zu setzen.
In diesem Blockseminar beleuchten wir diese besonderen Rahmenbedingungen und Herausforderungen in der Praxis des wissenschaftlichen Verlegens.
Leitfragen dabei sind:

  • Was ist wissenschaftliches Publizieren? Was bedeutet dies konkret für die Verlagspraxis?
  • Welche spezifischen Textarten, Produktformen, Marketing- und Vertriebsstrategien sind für Wissenschaftsverlage sinnvoll?
  • Welche Akteure sind beteiligt und wie bestimmen diese den Publikationsprozess?
  • Wer sind meine Zielgruppen, was brauchen diese und wie „ticken“ sie?
  • Welche besonderen Rahmenbedingungen beeinflussen die Geschäftstätigkeit wissenschaftlicher Verlage
  • Welche Konsequenzen hat dies für die jeweiligen Verlagsabteilungen?
  • Welche spezifischen Geschäftsmodelle sind sinnvoll bzw. praktikabel?

Ein besonderer Schwerpunkt des Seminars liegt dabei auf digitalen und elektronischen Produkten und Publikationsstrategien, z.B. Open Access-Verfahren, elektronische Zeitschriften, wissenschaftliche Indices und (Fach-) Datenbanken, Wissenschaftsblogs, wissenschaftliche Metadaten sowie digitale Vertriebs- und Marketingstrategien.


Clara Fernández López
Internationales Geschäft im Fachverlag: Kooperationen und Lizenzen

14-tägig, Mi 16 - 18 Uhr

Das Seminar vermittelt die Grundlagen für die Planung oder Erweiterung des Verlagsgeschäfts auf internationalen Märkten. Erarbeitet werden die Methode für die Analyse der Potentiale - unter Berücksichtigung der Faktoren zielgerichtete Planung der Programmstrategie, Unternehmensziel, Vertriebswege und Kosten - sowie die Wege zur Umsetzung der Positionierung im internationalen Verlagsgeschäft. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Analyse von praktischen Beispielen sowie der Erarbeitung spezifischer Vorschläge für eigene Geschäftsmodelle.
Bearbeitet werden die Themen

  • Strategische tools zur Analyse des verlagsspezifischen Potentials im internationalen Geschäft
  • Entwurf der Programmstrategie: die wichtigsten Anforderungen
  • Zielformulierung im Unternehmen
  • Formen der Kooperation: marktspezifisch, technisch, rechtlich
  • Wettbewerber als Partner: Identifizierung von Kooperations- und Vertriebspartnern in internationalen Märkten
  • Lizenzmodelle zur internationalen Vermarktung
  • E-Publishing und Open Access als Plattform für internationale Märkte
  • Spezifika und Strukturen der strategisch wichtigsten Märkte

Bernhard Fetsch
Marketing und Vertrieb im Buchhandel II

Blockseminar

Dieses Seminar wird sich mit einer der aktuellsten Entwicklungen für Marketing und Vertrieb von Publikumsverlagen auseinandersetzen, dem Thema “Social Media”. Worum handelt es sich dabei eigentlich? Was sind die wichtigsten Aspekte und wie können diese genutzt werden - für neue Produktideen ebenso wie für klassische Printprodukte? Was können wir etwa von Anbietern außerhalb der Medienbranche lernen? Durch einen kurzen Rückblick auf die klassischen Marketingaspekte aus dem Seminar “Marketing & Vertrieb 1” im WiSe 2014/15 wird in Teil 2 mit dem sogenannten “Social Media Marketing” gezielt die digitale Entwicklung erarbeitet. Vorkenntnisse im Bereich Social Media sind nicht notwendig. Zur einführenden Lektüre erhalten alle angemeldeten KommilitonInnen vor dem Seminar eine Link- und Lektüre-Liste.


PD Dr. habil. Gustav Frank
BilderBücher: Max Ernst, Peter Weiss, R.D. Brinkmann, W.G. Sebald

Do 10 - 12 Uhr

Das HS nimmt BilderBücher des 20. Jahrhunderts genauer „in den Blick“, die durch ihren Komposit-Charakter aus Bildern und Textelementen der eindeutigen Zuordnung zu Literatur oder Kunst Widerstand entgegensetzen. Stammen diese Bücher von Literaten, werden gerne schon in verschiedenen Ausgaben die Bilder buchstäblich beschnitten, stammen sie von bildenden Künstlern interessiert sich die Literaturwissenschaft nicht mehr für sie. Wir wollen gemeinsam an Zugangsweisen zu diesen „mixed media“-Produkten arbeiten. Das setzt die Bereitschaft voraus, sich mit der Geschichte der Bilder und der Visuellen Kultur vertraut zu machen und in die Analyse auch (photo)graphisches Material mit einzubeziehen. Wir werden gemeinsam Max Ernst: La femme 100 têtes. Vorwort André Breton (1929), Peter Weiss: Der Schatten des Körpers des Kutschers (1960), R.D. Brinkmann: Rom, Blicke (1979), Standphotos (1980), W.G. Sebald: Austerlitz (2001) betrachten und lesen.


Dr. Johannes Frimmel
Das Buch als Objekt der Kulturgeschichte

Di 14 - 16 Uhr, zweiter Kurs Mi 12 - 14 Uhr

In dem Seminar werden die materiellen Aspekte der Buchkultur in einem Überblick ihrem historischen Wandel und ihrer kulturgeschichtlichen Bedeutung vorgestellt und die Wandlungen diskutiert, die sich durch die Digitalisierung ergeben. Im Fokus stehen in der die Peritexte nach Genette (Umschlag, Format, Reihen, Illustration, Titelblatt, Papier, Waschzettel, Satz und Typografie) sowie der verlegerische Epitext.


Dr. Johannes Frimmel
Eine Zensur findet nicht statt? Literaturkontrolle in den 1920er Jahren

Do 12 - 14 Uhr

In der Weimarer Republik kontrastieren gesellschaftliche Liberalisierungsprozesse mit institutionellen und personellen Kontinuitäten. In dem Proseminar sollen die staatlichen Strafmittel (etwa Unzuchts- und Blasphemieparagraph, „Gesetz zur Bewahrung der Jugend vor Schund und Schmutz“) in ihrer Auswirkung auf Autoren und Verlage beleuchtet werden, ergänzend werden die Auseinandersetzungen der „Sittlichkeitsaktivisten“ mit ihren Gegnern untersucht. Dazu werden auch prominente Fallstudien in einem internationalen Kontext (z. B. Artur Schnitzler: Reigen, Carl Einstein: Die schlimme Botschaft, D.H. Lawrence: Lady Chatterley) herangezogen.


Robert Gigler
Herstellung

14-tägig, Do 10 - 12 Uhr

HERSTELLUNG – reloaded und unchained Printproduktion von der Idee zum fertigen Produkt. Workflow im Spiegel der neuen Technologie.


PD Dr. Wilhelm Haefs
Das Buch als Ereignis, Inszenierung und Experiment: “Die Andere Bibliothek” (1985 ff.)

Do 14 - 16 Uhr

Eine Buchreihe, die sich mittlerweile 30 Jahre am Markt behauptet hat, muss ihre besonderen Qualitäten haben. Als 1984 der Autor Hans Magnus Enzensberger und der Hersteller und Verleger Franz Greno die "Die Andere Bibliothek" begründeten (der erste Band erschien im Januar 1985, seitdem monatlich jeweils ein Band), war dieser Erfolg noch nicht absehbar. Dass sich die wagemutigen Initiatoren gerade der Idee des 'schönen' – des schön, funktional und individuell ausgestatteten, experimentierfreudigen und inhaltlich nach allen Seiten unprogrammatisch offenen Buchs (Motto: "Wir drucken nur Bücher, die wir selber lesen möchten") verschrieben haben – war jedoch aus der historischen Situation heraus nur allzu verständlich: In einer Phase der Verlagskonzentration, der immer größeren Bücherproduktion und des wachsenden Verfalls der Ausstattungsqualität und damit der Buchkultur: "Von Ausnahmen in Museen und Liebhaber-Werkstätten abgesehen, ist der Buchdruck aus den Betrieben des graphischen Gewerbes verschwunden. Und weltweit gibt es neben der ANDEREN BIBLIOTHEK keine andere große Buchreihe mehr, die unter den Händen fachkundiger, ambitionierter Schriftsetzer und Drucker im Buchdruck entsteht." Dieses Credo von 1985 ist bis heute gültig geblieben, und die "Andere Bibliothek" hat sich, trotz aller ökonomischen und sonstigen Schwierigkeiten (Umstellung von Blei- auf Computersatz, Herausgeberwechsel, Verlagswechsel) behauptet. Sie ist eines der bedeutendsten Zeugnisse der Buchkultur der letzten Jahrzehnte, man wird ihr sogar nachhaltigen Einfluss auf eine veränderte Wahrnehmung des Buchs und der Buchästhetik und auf das in den letzten zwei Jahrzehnten wieder gestiegene buchgestalterische Anspruchsdenken in einer Reihe von Verlagen zuschreiben können.

Im Seminar soll diese Buchreihe in allen ihren Facetten beschrieben und in ihrer Bedeutung und ihren Wirkungen analysiert werden: Historische Vorbilder und Einflüsse, inhaltliches Programm, literarische Experimente und Novitäten (z.B. Chr. Ransmayr und W. G. Sebald), konstante und variable Gestaltungselemente, Typografie, Einbände, begleitende Werbung und die mediale Inszenierung sowie die Distribution.


PD Dr. Wilhelm Haefs
Ausstellung in der Universitätsbibliothek: Das schöne Buch als Ereignis und Inszenierung: 30 Jahre 'Die Andere Bibliothek'

Do 16 - 18 Uhr

Das Praxisseminar schließt an das Hauptseminar "Das Buch als Ereignis, Inszenierung und Experiment: 30 Jahre 'Die Andere Bibliothek'" an, kann aber auch unabhängig vom Hauptseminar besucht werden. In dieser Veranstaltung, die zweistündig bis Ende Mai stattfindet, soll eine Ausstellung über "Die Andere Bibliothek" erarbeitet werden, die ab 25. Mai 2015 in der Universitätsbibliothek München zu sehen sein wird. Dabei geht es um die Umsetzung konzeptioneller Ideen, um Kommentare zu den thematischen Schwerpunkten der Ausstellung, um die Exponatbeschreibungen sowie um Gestaltung und Inhalt des über die Ausstellung informierenden Flyers.


Prof. Dr. Christine Haug
Transformationen im Buch- und Verlagsgewerbe zur Zeit der Aufklärung

Mo 10 - 12 Uhr

Die Vorlesung führt in die Verlagsgeschichte des 18. Jahrhunderts ein, ein Jahrhundert, das mit Blick auf die Verlagsbranche entscheidende Innovationen barg, die noch heute im Buchmarkt nachwirken. Im Laufe des 18. Jahrhunderts gewann die Leipziger Buchmesse als literarischer Hauptumschlagsplatz immer stärker an Bedeutung, buchhändlerische Handels- und Geschäftsusancen erlebten tiefgreifende Reformen, die Entstehung des Kommissionshandels war eine Antwort auf einen zunehmend transnationalen Literaturtransfer. In diesem Kontext entwickelte sich ein neues Autorenselbstverständnis, es entstand das „freie Schriftstellertum“ und in der Folge die Herausbildung des Urheberrechts. Diese Transformationsprozesse werden nachgezeichnet, an ausgewählten Fallbeispielen wird verlegerisches Handeln (Herstellung, Buchgestaltung, Typographie, Kalkulation, Messegeschäft, usw.) herausgearbeitet unter Einbeziehung von wirkmächtigen buchhändlerischen Reformschriften der Zeit.

Prof. Dr. Christine Haug
Lektürekurs zu buchwissenschaftlichen Forschungstexten

Mo 12 - 14 Uhr

Im Fokus des Lektürekurses stehen grundlegende literarische, philosophische und juristische Texte, die sich mit dem Transformations- und Reformprozessen im Literaturbetrieb zur Zeit der Aufklärung auseinandersetzen, flankiert von relevanten wissenschaftlichen Publikationen zur Aufklärungsforschung.


Prof. Dr. Christine Haug / Dr. Johannes FrimmelDr. Slávka Rude-Porubská
Oberseminar für MA-Studierende (MA Verlagspraxis, MA Buch- und Medienforschung)

Das Oberseminar wendet sich an Abschlusskandidat/innen des MA Buch- und Medienforschung, die sich zeitnah zu ihrer Masterarbeit anmelden wollen bzw. angemeldet sind. Im Seminar werden die Themen der MA-Arbeiten präsentiert und zur Diskussion gestellt. Begleitend wird ein wissenschaftliches Exposé der MA-Arbeit entwickelt, das intensiv besprochen wird und das anschließend als Einleitungskapitel in die MA-Arbeit übernommen werden kann.


Prof. Dr. Christine Haug / Rainer Schmitz
Literaturbetrieb und Medien

Di 10 - 12 Uhr

Wie bekommen Bücher eine Öffentlichkeit?
Übersicht über den Buchmarkt (Zahl der Titel, Verlage, Buchhandlungen)
Überblick über die Medien (Print, Hörfunk, TV, Internet)
Ein Blick in andere Länder
Was ist Literaturkritik?
Was ist „gute“ Literatur, was „schlechte“?
Selektionskriterien, Formen der Literaturkritik
Balkanisierung der Literaturkritik
Mythos Bestseller
Glanz und Elend: Bestsellerlisten und Bestenlisten
Inszenierung globaler Bestseller
Verfilmungen, Übersetzungen und kultureller Transfer
Poesie und Polizei
Bücher vor Gericht (die großen Prozesse: von Madame Bovary bis Esra)
Bücherverbote und Zensur heute
Literaturkritik vor Gericht
Literatur als Skandal
Schlüsselromane und Verletzung von Persönlichkeitsrechten
Fälschungen und Plagiate, Mystifikationen und Pseudonyme
Ghostwriting
Literatur als Event
Literaturpreise, Netzwerke der Juroren
Literaturhäuser, Lesungen, Festivals, Buchmessen
Medien-Hypes
Literarische Ereignisse, Sensationen, Meisterwerke, krachende Debüts, neue Kafkas, Fräuleinwunder, literarische Wunderkinder (Beispiele aus Vergangenheit und Gegenwart)
Kampf um den Olymp
Szeneliteratur, Kultbücher und Kultautoren, Kanon-Debatten
Dichterfürsten und Literaturpäpste
Dichterverehrungen, literarische Gesellschaften
Die digitale Revolution
Strukturwandel des gesamten Literaturmarktes: e-books, e-publishing
Tendenzen und Realitäten: Projekt Gutenberg, Google Book Research, europeana.eu, virtuelle Kataloge, social media löst Kritik ab
Moderierte Fachgespräche
mit zwei bekannten Journalisten aus Rundfunk und Fernsehen
mit einem Verleger
mit einem Medienrechtler


Dr. Harald Henzler
Digitale Produkte entwickeln – Lösungen für Medienunternehmen im digitalen Zeitalter

Blockseminar

In dem vom Börsenverein unter der Initiative protoTYPE geförderten Seminar geht es um die Entwicklung innovativer Ideen für die Medienbranche. Die Teilnehmer werden in dem Blockseminar Ideen schärfen, überprüfen und dabei eine Methode erlernen, wie man digitale Produkte entwickelt.


Dr. Tobias Heyl
Redaktion und Lektorat

14-tägig, Mo 18 s.t. - 20 Uhr

Das Seminar soll Ihnen einen möglichst realistischen Einblick in die Arbeit des Sachbuchlektorats vermitteln. Dafür werden wir uns zunächst einen Überblick über die aktuelle Sachbuchproduktion und ihre Rolle im Buchhandel verschaffen, die sich durch alle möglichen Formen des elektronischen Publizierens schon verändert hat und in Zukunft sicher weiter verändern wird. Vor diesem Hintergrund geht es dann um die ganz konkrete Alltagsarbeit im Lektorat: um die Akquise von Manuskripten, die Zusammenarbeit mit Autoren und Übersetzern sowie mit den Kollegen in Herstellung, Vertrieb, Werbung und Presse. Damit wir etwas zu diskutieren haben, sollten sie sich schon vor Beginn des Semesters in der Presse, im Internet und in Buchhandlungen über die aktuelle Sachbuchszene informieren.


Georg Kessler
Ratgeberpolitik im deutschsprachigen und europäischen Vergleich

Blockseminar

Ratgeber zählen zu den wichtigsten Literaturgattungen der Buchindustrie. Das Seminar beleuchtet nicht nur ihre wirtschaftliche Bedeutung für den Sortimentsmarkt und die private Buchnachfrage, sonder vermittelt auch einen Überblick über die nationale und europäische Ratgeberlandschaft. Dabei werden gattungsspezifische Unterschiede zum Sachbuch ebenso thematisiert wie die Rolle von Marken oder entscheidende programmpolitische Einflußfaktoren wie der Medienwandel. Vorgesehen ist darüber hinaus ein Besuchstermin beim Marktführer Gräfe und Unzer Verlag einschließlich eines Vortrages über das Lizenzgeschäft mit Ratgebern.


Stephan Kilian
Produktmanagement im Fachverlag

14-tägig, Mi 18 - 20 Uhr

Betrachtet werden die Erfolgsfaktoren für das Produktmanagement von Fachmedien und die veränderten Anforderungen an den einzelnen Mitarbeiter. Wo früher strikt getrennt werden konnte, im Sinne der Wertschöpfungskette, zwischen Aufgaben des Lektorats, der Werbung und der Herstellung, müssen heute die Workflows koordiniert ineinander fließen und die Aufgaben in Teams gelöst werden.

  • Neuprodukte: Welche Möglichkeiten in der Marktforschung haben Fachverlage? Wie sehen erfolgreiche Produkte aus?
  • Wie optimiert man Produkte in Bezug auf Lese- und Nutzungsgewohnheiten? Welche Medienform macht wann Sinn?
  • Herstellung und Technik: Wie gestaltet man Produkte mehrmedial und benutzerfreundlich?
  • Vertrieb: Welche Absatzwege benötigen welche Aufbereitung des Content?
  • Marketing: Wie macht man die Produkte bekannt?
  • Wie verändern sich die fachlichen Anforderungen vom Lektor/Buchwerber/Buchhersteller zum Produktmanager? Welche Berufsfelder eignen sich für Buchwissenschaftler?

Silke Kords
Programmplanung in Verlag und Sortiment

Blockseminar

Programmarbeit in Verlagen setzt heute andere Denkweisen voraus als noch vor fünf Jahren. Die Branche verändert sich und Grundwerte des Büchermachens werden in Frage gestellt. So tauchen Begriffe wie z.Bsp. Disruption, Change Management und Big Data auf, die neue Prozesse und Werte in der Buchbranche beschreiben. Die Veränderungen auf Seiten des Handels sind ebenfalls enorm. Amazon wächst zum größten Buchhändler und … vielleicht auch bald Verlag? Auch ein neuer Blick auf Buchinhalte entwickelt sich. Man spricht heute eher von „content“ und vom Leser schlicht als Konsument, dessen Bedürfnisse mehr in den Vordergrund rücken. So werden Verlage immer mehr zu Unternehmen, die sich neu positionieren müssen, da ihre “gate-keeper-Funktion” sich überlebt hat.


Dr. Wolfgang Lent / Dr. Konstantin Wegner
Urheber-, Verlags- und Medienrecht für Buchwissenschaftler

14-tägig, Do 18 - 20 Uhr

Welche Rechte hat ein Autor? Was steht in einem Verlagsvertrag? Welche Bildrechte sind beim Abdruck von Fotos beachten? Diese und andere Fragen spielen in der Verlags- und Medienpraxis eine große Rolle. Die Lehrveranstaltung bietet anhand von Übungsfällen und Beispielen eine Einführung in die entsprechenden Rechtsgrundlagen. Sie gibt Hilfestellungen für die spätere Verlagsarbeit, vermittelt aber auch rechtliches Basiswissen für freie Tätigkeiten in der Verlags- und Medienbranche. Die Lehrveranstaltung gliedert sich in zwei Teile:
Teil A: Urheberrecht
• Geschützte Werke, Leistungsschutzrechte, Schutzdauer
• Urheberschaft, Urheberpersönlichkeitsrechte und wirtschaftliche Verwertungsrechte
• Schranken des Urheberrechts
• Typische Verträge (z.B. Verlagsvertrag, Übersetzervertrag, Lizenzvertrag)
Teil B: Presserecht und Persönlichkeitsrecht
• Meinungsfreiheit, Informationsfreiheit, Pressefreiheit
• Fallgruppen des allgemeinen Persönlichkeitsrechts (z.B. Recht am eigenen Bild, Schutz der Intim- und Privatsphäre)


Johannes Monse / Tom van Endert
Digitalisierungstechniken und ihr Einsatz

Blockseminar

Wenige Branchen haben unter der digitalen Revolution ihr Geschäft so elementar neu erlernen müssen, wie dies für die Unternehmen in der Medienlandschaft gilt.Bei einem Blick auf das Verlagswesen wird dies überdeutlich. Von den digitalen Möglichkeiten in der Buchherstellung über die digitale Produktion zur digitalen Auslieferung, Abrechnung und sogar zielgruppenspezifischen Titelbewerbung – kaum ein Stein des Verlagswesens scheint mehr auf dem anderen zu stehen, ehemals unumstößliche Gesetze stehen zur Diskussion, wenn sie nicht abgeschafft wurden. Das Blockseminar gibt einen Überblick über diese dramatische Umwälzung und wirft einen Blick nach vorn. Dabei wird versucht, alle Stakeholder und deren sich wandelnde Verortung einzubeziehen


Thomas Narr
Technische Aspekte der Print- und digitalen Medienproduktion

14-tägig, Do 18 - 20 Uhr

- Text folgt -


Katharina Osterauer
Messekurs

Do 16 - 18 Uhr

Der Auftritt auf den Buchmessen in Frankfurt/M. und Leipzig ist längst ein fester und überaus wichtiger Bestandteil der Buchwissenschaft. Auf den Messen treten Sie nicht nur in Kontakt zur Branche, sondern auch zu den buch- und medienwissenschaftlichen Studiengängen anderer Universitäten.
In diesem Kurs wird dieser Auftritt in allen Facetten organisiert und vorbereitet. Dies bedeutet, dass von den Teilnehmern dieses Kurses auch und vor allem erwartet wird, auf der Frankfurter Messe vom 14. bis 18. Oktober 2015 für die Standbetreuung zur Verfügung zu stehen, um dort unseren Studiengang zu vertreten. In diesem Kurs werden u.a. Ideen für Veranstaltungen gesammelt und entwickelt, Geldmittel organisiert und Werbe- und Infomaterial erarbeitet. Die Art und Weise des Messeauftritts hängt somit wesentlich von Ihrem Engagement und Ihrer Kreativität ab. Melden Sie sich für diesen Kurs also bitte nur dann an, wenn Sie Spaß an der Konzeptentwicklung, Standbetreuung und vor allem Zeit für einen Messebesuch haben. Der Kurs ist sowohl für BA- als auch für MA-Studenten gedacht. Bitte bedenken Sie, dass die aktive Teilnahme an diesem Kurs für diejenigen Studenten, die mit unserem Messeteam den Studiengang Buchwissenschaften der LMU auf der Frankfurter Messe vertreten wollen, obligatorisch ist.


Katharina Osterauer
Aktuelle Forschungsfragen

Do 14 - 16 Uhr

Das Forschungsseminar richtet sich an BA-Buchwissenschaftler, die ihre Abschlussarbeit vorbereiten. In diesem Seminar werden Forschungsthemen, Methodik und Aufbau der Arbeiten erörtert, wobei die Teilnehmer die wissenschaftlichen Exposés für angemeldete Abschlussthemen zur Diskussion stellen. Zusätzlich werden ausgewählte relevante wissenschaftliche Neuerscheinungen von den Teilnehmer/innen in Rezensionen vorgestellt.


Oliver Rau / Dr. Johannes Frimmel
Gehaltsverhandlung: Training für Studierende der Buchwissenschaft

Blockseminar

Wer verzichtet freiwillig auf 6700 Euro/Jahr und mehr? Anscheinend viele Frauen in der Buchbranche nach der Studie „MehrWert. Arbeiten in der Buchbranche heute“ von Frau Prof. Dr. Fröhlich.
Dieses Training richtet sich an alle Studierende (auch Männer) der Buchwissenschaft, die in Gehaltsverhandlungen mehr Sicherheit und Kompetenz gewinnen wollen. Teilnehmerinnen werden nach diesem Training
- Verhandlungstechniken gezielt einsetzen
- Optimal auf Gehaltsverhandlungen vorbereitet sein
- Situationen besser analysieren
- Kritische Situationen beherrschen
- Sicher auftreten
- Mehr Gehalt aushandeln
In diesem 2-tägigen Training gibt es kurze Impulsreferate, der Schwerpunkt liegt auf dem Erfahrungsaustausch und auf praktischen Einheiten. Denn Verhalten, sein eigenes Verhalten, lässt sich nur durch Praxis und Reflexion erkennen und verändern. In Kleingruppen und im Plenum werden konkrete Fallbeispiele und Situationen praxisnah simuliert und anschließend reflektiert. Näheres über den Dozenten unter www.oliver-rau.net.


Dr. Slávka Rude-Porubská
Methodische Grundlagen der Buchwissenschaft

Di 12 - 14 Uhr

Der “Methodenkurs” führt in die theoretischen und methodischen Grundlagen der Buchwissenschaft ein und ist für Studierende des Bachelorstudiengangs Buchwissenschaft im 2. Fachsemester verpflichtend.
Die Buchwissenschaft untersucht ihren Gegenstand in seinen wirtschaftlichen, kulturellen/historischen und auch technischen Aspekten. Die sich daraus ergebende Transdisziplinarität des Fachs erfordert den professionellen Umgang mit unterschiedlichen theoretischen und methodische Positionen (Zeichentheorie, Kultursoziologie, Kulturtransferforschung, Systemtheorie oder Unternehmensgeschichte). Anhand von ausgewählten Texten werden theoretische Modelle erarbeitet und ihre Anwendbarkeit für buchwissenschaftliche Fragestellungen diskutiert.


Dr. Slávka Rude-Porubská
Der Buchmarkt und die Frau

Di 16 - 18 Uhr

Mit einem rund 80-prozentigen Anteil an weiblichen Beschäftigten ist die deutsche Buchbranche derzeit fest in den Händen von Frauen. Die Buchhandels- sowie die Verlagsgeschichte sind hingegen stark auf Männer(namen) fokussiert; genderbezogene Fragen werden bisher nur äußerst spärlich behandelt.
Das Seminar geht den Bedingungen nach, unter denen die Autorinnen, Übersetzerinnen, Buchhändlerinnen, Verlegerinnen oder Literaturagentinnen einerseits sowie die Leserinnen andererseits zu Akteuren des Buchmarkts werden. Dabei sind exemplarische wie auch atypische berufliche Biografien von Frauen in der Buchbranche von Interesse. Außerdem wird das Augenmerk auf genderbetonte “Labels” gelegt, mit denen bestimmte Literaturprodukte vermarktet werden, sei es “Chick-Lit” oder “Fräuleinwunder”.


Alexander Strathern
Herstellung im Verlag: Zwischen Kalkulation und Kreativität

14-tägig, Di 18 - 20 Uhr

Das Seminar zeigt, welche Prozesse in den großen Bereich »Herstellung« hineinspielen und inwieweit hier vielfältigste Anforderungen an die Verlagsmitarbeiter gestellt werden. Was ist Herstellung generell, welche Programme werden dafür verwendet, worin liegen die Unterschiede zwischen der Herstellung von Print- und elektronischen Publikationen? Wann ist ein Bild druckfähig, wie und womit wird es bearbeitet, welches Farbprofil ist das richtige? Für welche Typografie entscheidet man sich und welches Format soll der Titel haben? Wie wird ein Buch kalkuliert und woher weiß man, ob es als Hardcover mit Leineneinband und auf handgeschöpftem Büttenpapier gedruckt werden kann und wann als einfaches Taschenbuch – und welches Papier nimmt man hierfür? Wie macht man eine Break-even-point-Kalkulation und warum hat das Einfluss auf das Druckverfahren? Und was ist eigentlich die Druckvorstufe? Zahlreiche Praxisbeispiele geben Antworten auf diese und weitere Fragen und zeigen, dass die Herstellung ein kreativer, spannender und zentraler Bestandteil in der Buchproduktion ist.


Thomas Tebbe / Ulrich Wank
Aktuelle Problemstellungen des Belletristikmarkts

Blockseminar

- Text folgt -


Eberhard Wolf
Munich Book Slam

Blockseminar

Was kann man tun, um Menschen zum Thema Buch zu bewegen? Menschen, die kaum lesen, die ihr Wissen aus Sozialen Netzen beziehen, die wenig vom Buchmarkt wissen und denen die Literatur ein Buch mit sieben Siegeln ist.
Hierzu möchten wir in diesem Projektseminar eine Strategie entwickeln. Gedacht ist an eine Veranstaltung an einem möglichst prominenten Ort in München. Der Event soll viele Menschen in den Bann ziehen und vielseitig kommunizierbar sein. Wir nennen diesen Event den „Munich Book Slam“.
In dem Seminar wird im Rahmen eines Workshops ein Konzept für diesen Event entwickelt und in einer Machbarkeitsstudie präsentiert.
Eruiert werden sollen mögliche Locations, eine inhaltliche und zeitliche Konzeption des Events und eine Strategie für die Öffentlichkeitsarbeit. Natürlich sollte auch der ökonomische Aspekt einer solchen Veranstaltung berücksichtigt werden.


Thomas Zirnbauer
Buch-PR in digitalen Zeiten

14-tägig, Di 18 - 20 Uhr

Themen dieser Einführung in die Grundlagen von Verlagspressearbeit eines Publikumsverlags sind u. a.: Zwischen ‘SpiegelOnline’ und ‘Landlust’: Der Platz des Buches in der Medienlandschaft / Wer liest eigentlich noch Zeitung? Aktuelle Tendenzen der Mediennutzung / Online-PR / Wie man hineinruft... Kontaktpflege / Warum soll das jemanden interessieren? Journalistisches Denken / Talk to me: Gespräche führen / Diener vieler Herren: Die Presseabteilung als Schnittstelle / Grenzgänge: Zwischen Information und Manipulation / Telefon und Tastatur: PR-Werkzeuge / Auf der Suche nach der verlorenen Zeit: Die Planung von PR-Arbeit (und ihre Grenzen) / Und nicht zuletzt: Ist Pressearbeit das Richtige für mich?