Buchwissenschaft
print


Navigationspfad


Inhaltsbereich

Lehrveranstaltungen Sommersemester 2012

Susanne Brudermüller
Spezialbuchmärkte im internationalen Vergleich: Der Wörterbuchmarkt

14-tägig, Mo 14-16 Uhr

Spezialbuchmärkte gewinnen zunehmend an Bedeutung, nicht nur in der deutschen Verlagslandschaft, sondern auch international. Verlage stehen vor besonderen Herausforderungen, wie sie international aktiv sein können. Kooperationen mit ausländischen Verlagen und die Gründung von Tochterverlagen im Ausland sind Möglichkeiten. Erwartungen der Zielgruppen veranlassen Verlage, sich in noch größerem Maße damit auseinanderzusetzen, wie ihre Produkte aussehen müssen, um international bestehen zu können. Besonderes Augenmerk wird in diesem Kurs auf den Wörterbuchmarkt sowie auf Märkte in Osteuropa und China gelegt.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Was ist ein Spezialbuchmarkt?
  • Beispiel: der Wörterbuchmarkt
  • Internationalität: Kooperationen und Tochterverlage im Ausland
  • Der Kunde im Focus: Wörterbücher für ausländische Märkte
  • Wie agieren Konkurrenzverlage international?
  • Namhafte Wörterbuchverlage außerhalb Deutschlands - z.B. in Polen, Russland und China

Britta Egetemeier
Lektorat im Publikumsverlag - BÜCHER MACHEN

14-tägig, Do 16-18 Uhr

Anhand von einem, höchstens zwei realen Buchprojekten, die wir gemeinsam auswählen (am besten ein erzählendes Sachbuch) lernen Sie die Vielfalt der Tätigkeit im Lektorat kennen: Wir entwickeln ein Konzept für/mit einem Autor, arbeiten am Manuskript, entwerfen Cover und Vermarktungsstrategie, schreiben Vorschau- und Klappentexte. Im ‘Workshop’ BÜCHER MACHEN geht es um Ideen, das grundlegende Handwerkszeug und natürlich um den Hintergrund, vor dem sich alles Handeln im Verlag abspielt, den Buch-Markt.


Dr. Johannes Frimmel
Prüfungsvorbereitung

Di 18-20 Uhr

Diese Übung soll eine gezielte Vorbereitung für die mündlichen wie schriftlichen Prüfungen im Bereich ‘Buchhandelsgeschichte’ bieten, indem relevanter Stoff wiederholt wird und mögliche Fragen durchgegangen werden.


Dr. Johannes Frimmel
Die Buchmärkte in England, Deutschland und Frankreich um 1900

Do 12-14 Uhr

In abschließenden Kapitel des Standardwerkes „Geschichte des deutschen Buchhandels im Kaiserreich’ (zur Vorbereitungslektüre unbedingt empfohlen!) weisen Monika Estermann und Georg Jäger darauf hin, dass die deutsche Buchgeschichte erst dann genauer eingeschätzt werden kann, wenn der Vergleich mit anderen Industriestaaten wie England, Frankreich oder den USA vorliegt - was sind deutsche Besonderheiten, was sind internationale mediengeschichtliche Entwicklungen? Einen Versuch in diese Richtung wollen wir in dem PS unternehmen, in dem die buchhandelsgeschichtliche Entwicklung Deutschlands, Englands und Frankreichs um 1900 im Überblick verglichen werden soll. Verglichen wird unter anderem die Entwicklung der Buchproduktion, Ausdifferenzierung und Konzentrationsprozesse in den Verlagen, Geschichte der Leihbibliotheken und der öffentlichen Bibliotheken, Organisation des Buchhandels und des Zwischenbuchhandels, Zensur und literaturpädagogische Diskurse.


Dr. Johannes Frimmel
Thomas Trattner und der Streit um den Nachdruck um 1800

Mi 14-16 Uhr

Der Wiener Buchdrucker Johann Thomas Trattner gründete eines der größten und umstrittensten Verlagsunternehmen des 18. Jahrhunderts. In dem Proseminar sollen am Beispiel der Auseinandersetzung Trattners mit Johann Philipp Erasmus Reich die buchhandelsgeschichtlich grundlegenden Diskussionen im Zeitalter der Aufklärung diskutiert werden: Der Übergang vom Tausch- zum Nettohandel und damit eng verbunden der Streit um den Nachdruck. Trattner galt as herausragender Proponent des sogenannten Nachdruckzeitalters, in dem sich einzelne Drucker auf den systematischen Produktion und Vertrieb unautorisierter Drucke spezialisierten und diese Praxis unter anderem mit dem Argument verteidigten, dass die Nachdrucke für die Verbreitung der Aufklärung eine wichtige Funktion hatten. Zugleich wird auch Trattners europaweites buchhändlerisches Netzwerk in den Blick genommen und sein breites Verlagsprogramm, das nur zu einem geringen Teil aus Nachdrucken bestand, näher betrachtet.


Dr. Johannes Frimmel
Wissenschaftliche Arbeitstechniken

14-tägig, Do 16-18 Uhr

In dem Kurs werden Grundkenntnisse vermittelt, die Voraussetzung zum Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten sind. Dazu gehört die Kenntnis buchwissenschaftlicher Standardwerke, das richtige Recherchieren und Bibliographieren ebenso wie das Erlernen der Zitierregeln und des formalen Aufbaus einer Arbeit. Weiters wird der Prozess des wissenschaftlichen Schreibens behandelt. Gemeinsames Üben der wissenschaftlichen Arbeitstechniken mit vielen Beispielen und Erfahrungsaustausch steht bei der Lehrveranstaltung im Vordergrund.


Dr. Johannes Frimmel
Messekurs

14-tägig, Mi 16-18 Uhr

Der Auftritt auf den Buchmessen in Frankfurt/M. und Leipzig ist längst ein fester und überaus wichtiger Bestandteil der Buchwissenschaft. In diesem Kurs wird dieser Auftritt in allen Facetten organisiert, was natürlich bedeutet, dass von den Teilnehmern dieses Kurses auch und vor allem erwartet wird, auf der diesjährigen Frankfurter Messe im Oktober 2012 für die Standbetreuung zur Verfügung zu stehen. In diesem Kurs werden u.a. Ideen für Veranstaltungen gesammelt und entwickelt. Die Art und Weise des Messeauftritts hängt somit hauptsächlich von Ihrem Engagement und Ihrer Kreativität ab. Melden Sie sich für diesen Kurs also bitte nur dann, wenn Sie Spaß an der Standbetreuung und vor allem Zeit für einen Messebesuch haben. Außer den geplanten Sitzungen im Semester werden sicherlich weitere Treffen im Vorfeld der Messe nötig sein. Somit wäre zusätzlich die Bereitschaft vonnöten, auch in den Semesterferien an diesen Tagen anwesend zu sein. Denken Sie daran, dass die Bewilligung von Exkursionsmittel aus Studienbeiträgen für die Reise- und Unterbringungskosten nur für Kursteilnehmer möglich ist.


Martin Fröhlich
E-Publishing - Neue Vertriebswege im Zeitalter des Internets für die Verlagsbranche

Blockseminar Fr. 27.4., 14-18 Sa. 28.4., 10-18

Innerhalb dieses Kurses werden die Studenten ein zukunftsträchtiges Konzept im Bereich E-Publishing für die Verlagsbranche entwickeln und vorstellen. Dieses Konzept soll gerade den heutigen Fach- und/oder Sachbuchverlagen die Möglichkeiten und Chancen aufzeigen, wie sich mit Hilfe neuer Geschäfts- und Vertriebsmodelle ein völlig neuer und stark wachsender Markt im Zeitalter des Internets erschließen lässt. An dem Seminar nimmt auch Frau Katja Splichal von PaperC begleitend teil.  Max. 25 Teilnehmer.


Robert Gigler
Herstellung

Do 10-12 Uhr

Den Kursteilnehmern soll ein umfassender Überblick über die Aufgabenbereiche der Herstellung im Verlag gegeben werden. Der Schwerpunkt liegt dabei im Zusammenspiel (Workflow) zwischen Redaktion/Lektorat und Herstellung. Zusätzlich erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die modernen Herstellungstechniken wie PDF, Satzsysteme und medienneutrale Datenhaltung. Mit diesem umfangreichen theoretischen Wissen können die Studentinnen und Studenten an die bereits zur Tradition gewordene Erstellung einer optisch wie inhaltlich hochqualifizierten Publikation anknüpfen.


Peter Graf
Redaktion und Lektorat: Wie man einen unabhängigen Publikumsverlag gründet, bekannt macht und erfolgreich am Markt platziert

Blockseminar

Die Gründung eines konzernunabhängigen Publikumsverlages ist selten geworden. Entweder entstehen Neugründungen unter dem Dach eines etablierten Mutterverlages (Galiani bei Kiepenheuer & Witsch und Tanja Graf bei Ullstein) oder es sind personengeführte Kleinstverlage, die engagiert, aber in ihrer Wirkung sehr begrenzt, Programm machen.

WALDE + GRAF hat vor etwas mehr als zwei Jahren diesen Schritt gewagt. 12-14 Titel erscheinen seitdem jährlich: Romane, illustrierte Sachbücher zu kunst- und popkulturellen Themen sowie Graphic Novels.

Das Seminar ist ein Werkstattbericht. Es bietet detaillierte Einblicke hinter die Kulissen, behandelt alle Aspekte der Verlagsgründung und schildert, wie sich die nötigen Strukturen für eine effektive Vertriebs-, Presse-, und Programmarbeit entwickeln lassen. Und es beantwortet u.a. die Fragen:

- wie man eine Marke entwickelt

- ein qualitativ hochstehendes und eigenständiges Programm erarbeitet

- mit auch geringem finanziellen Mitteln Aufmerksamkeit erzeugt und den Vertrieb kontinuierlich ausbaut

Aber ebenso kommen die Fehler zur Sprache, die man unweigerlich begeht und es werden die Herausforderungen angesprochen, die der Buchhandel für kleine unabhängige Verlage bereit hält.

Im Vordergrund steht der Praxisbezug, sowie der Dialog mit den Studierenden. Mehr Gespräch, als hermetischer Vortrag, soll während der zwei Tage deutlich werden, wie man in diesen Strukturen arbeitet und welche Qualifikationen und Ideen nötig sind, um Erfolg zu haben.


Prof. Dr. Christine Haug
Populäre Lesestoffe und ihre internationalen Distributionssysteme im 19. und 20. Jahrhundert. Literarische Gattungen und Genres – Publikationsmedien – Vermarktungsstrategien

Mo 10-12 Uhr

Populäre Lesestoffe als industriell gefertigte Literaturprodukte erlebten spätestens seit der Mitte des 19. Jahrhunderts einen enormen Aufschwung. Die Massenproduktion erforderte nunmehr eine multimediale Vermarktung und die Etablierung von transnationalen Distributionssystemen. Populäre Lesestoffe (Reiselektüre, Kolportageromane, Serienhefte, Illustrierte und Magazine, etc.) fanden nicht allein über den regulären Sortimentsbuchhandel ihren Absatz, sondern an Bahnhofs- und Straßenkiosken, in Milchläden, in Warenhäusern oder in Winkelverkaufsstellen (Hinterhöfe). Eine wichtige Rolle spielte die Illustration in populären Lesestoffen, die vor dem Hintergrund der Technisierung der Bildproduktion immer preiswerter hergestellt werden konnte. Die Vorlesung wird in die Geschichte der populären Lesestoffe vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart einführen, die internationale Vermarktung und Distribution ebenso in den Fokus rücken wie das Konsum- und Kaufverhalten von Lesern.


Prof. Dr. Christine Haug
Der Schulbuchmarkt im 19. und 20. Jahrhundert – Entstehung und Entwicklung von Schulbuchverlagen von der Spätaufklärung bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs

Mi 10-12

Die Intensivierung und Systematisierung des pädagogischen Denkens führte zur Herausbildung eines neuen Buchtyps, dem Schul- und Lehrbuch. Die Professionalisierung des Schulwesens – wichtiger Indikator war die Einrichtung von Schullehrerakademien und -kommissionen – erforderte nun auch eine Systematisierung von Unterrichtsformen, Lehrinhalten und Lehrmaterialien. Im 18. Jahrhundert avancierte das elementare Schulbuch zum Inbegriff der Erziehungsliteratur eines Volkes, damit ist der Buchtyp »Schulbuch« wesentlicher Bestandteil der Volksaufklärung. Vor diesem Hintergrund differenzierte sich das Schulbuchsegment aus. Der Schulbuchmarkt unterliegt bis heute sehr spezifischen Bedingungen und zählt zu den meist regulierten Marktsegmenten des Buchhandels. Schulbücher bedurften bereits im 18. Jahrhundert wegen ihres besonderen erzieherischen Auftrags einer staatlichen Zulassung und kontrollierten Verbreitung. Die Herausbildung eines Schulbuchmarkts mit seinen speziellen Vertriebsstrukturen im 18. Jahrhundert war von verschiedenen äußeren Faktoren abhängig, insbesondere von der Entwicklung des Schulsystems. Auf Werbung und Vertrieb wirkte sich außerdem aus, dass die Zielgruppe von Schulbüchern nicht zugleich die Käuferschicht darstellte, weil die Kaufentscheidung für ein Schulbuch der Schulaufsicht und Lehrerschaft oblag.


Prof. Dr. Christine Haug
Oberseminar für Diplom- und BA-Buchwissenschaftler

Di 12-14 Uhr

Die Teilnahme am OS für Diplom- und BA-Absolventen ist obligatorisch und gerade für BA-Absolventen, die sich frühzeitig auf das Thema ihrer BA-Arbeit vorbereiten müssen, ist die Teilnahme am OS wenigstens ein Semester vor der Anmeldung zur Abschlussarbeit dringend angeraten. Um beiden Teilnehmergruppen (Diplom- und BA-Absolventen) gerecht zu werden, findet das OS ab SS 2012 wöchentlich statt. Das OS bietet Raum für die gemeinsame Erarbeitung von Fragestellungen, für die methodische Herangehensweise und für die Präsentation und Diskussion der einzelnen Forschungsprojekte. Die Erstellung eines wissenschaftlichen Kurzexposés vor der Anmeldung zur BA-Arbeit ist verpflichtend und auch dieses kann im OS geübt werden. Darüber hinaus werden im OS einschlägige wissenschaftliche Texte gelesen und diskutiert. Das OS wird ab SS 2012 von einem professionellen Tutorium begleitet.


Prof. Dr. Christine Haug
Doktorandenkolloquium

(Blockveranstaltung), gemeinsam mit Prof. Dr. Waldemar Fromm und Dr. Johannes Frimmel
[Teilnahme nach persönlicher Einladung]
Ort: Literaturarchiv Monacensia / Kaminzimmer


Prof. Dr. Christine Haug / Rainer Schmitz
Literaturbetrieb in den Medien

Di 10-12 Uhr

Praxisorientierte Einführung
Wie bekommen Bücher eine Öffentlichkeit?
Kurze Übersicht über den Buchmarkt (Zahl der Titel, Verlage, Buchhandlungen)
Überblick über die Medien (Print, Hörfunk, TV, Internet)
Ein Blick in andere Länder
Was ist Literaturkritik?
Was ist „gute’ Literatur, was „schlechte’?
Selektionskriterien, Formen der Literaturkritik
Balkanisierung der Literaturkritik
Glanz und Elend der Bestsellerei
Bestsellerlisten und Bestenlisten
Inszenierung globaler Bestseller
Verfilmungen, Übersetzungen und kultureller Transfer
Poesie und Polizei
Bücher vor Gericht (die großen Prozesse: von Madame Bovary bis Esra)
Bücherverbote und Zensur früher und heute
Literaturkritik vor Gericht
Literatur als Skandal
Schlüsselromane und Verletzung von Persönlichkeitsrechten
Fälschungen und Plagiate, Mystifikationen und Pseudonyme
Ghostwriting
Literatur als Event
Literaturpreise, Netzwerke der Juroren
Literaturhäuser, Lesungen
Festivals, Buchmessen
Medien-Hypes
Literarische Ereignisse, Sensationen, Meisterwerke, krachende Debüts, neue Kafkas, Fräuleinwunder, literarische Wunderkinder (Beispiele aus Vergangenheit und Gegenwart)
Kampf um den Olymp
Szeneliteratur, Kultbücher und Kultautoren, Kanon-Debatten
Dichterfürsten und Literaturpäpste
Dichterverehrungen, literarische Gesellschaften
Literatur digital
Was ist ein Buch? Kindle, Pads und Co.
Projekt Gutenberg, Google Book Research, europeana.eu
Moderiertes Fachgespräch
Zwei bekannte Journalisten aus Rundfunk und Fernsehen berichten aus ihrer Praxis


Mirza Hayit
Marketing und Vertrieb II

14-tägig, Mo 18-20 Uhr

Voraussetzung für die Teilnahme ist der Schein Marketing und Vertrieb 1.

Diese Übung konzentriert sich ganz auf den Einsatz von e-Maßnahmen für einen Buchverlag. Themen sind die Vermittlung von e-Marketing und Vertriebsgrundkenntnissen wie: Communitybildung und Geschäftsmodelle, e-Marketing Maßnahmen (Planung und Controlling), Social Media, elektronische Geschäftsmodelle, optimierte Verlagswebshops, Auswirkungen für die Verlags-Organisation, Auswirkungen auf den klassischen Buchhandel, Umgang mit den online-Buchhandel.


Dr. Harald Henzler
Digitalisierung der Medien

Blockseminar

Die Digitalisierung der Medien ist heute so weit fortgeschritten, dass es sich fast kein Unternehmen mehr leisten kann, dies nicht zu tun.
Was aber genau heißt Digitalisierung konkret in den einzelnen Medienhäusern? Die einen setzen auf Portale, andere auf Datenbanken und eBooks, wieder andere auf Apps und eMagazine. Und jedes Mal spielen andere Technologien, andere Geschäftsmodelle, ein anderer Content eine Rolle.
In diesem Blockseminar geht es darum, zu erkennen, mit welchen Geschäftsmodellen digitale Produkte entwickelt werden, welche Technologien dabei im Einsatz sind, was für Arbeitsabläufe dazu nötig sind und was das für Auswirkungen auf die Aufbereitung von Inhalten hat. Gastreferenten aus Medienunternehmen vermitteln zudem einen Einblick in ihre Arbeit.


Dr. Harald Henzler
Programmgestaltung in Verlagen im digitalen Zeitalter

14-tägig, Mo 18-20 Uhr

In diesem Seminar entwickeln drei Arbeitsgruppen je ein fiktives Programm für einen Fach-, Ratgeber- und Sachbuchverlag.

Dabei werden schrittweise die Aufgaben von der Ideenprüfung- und findung über die wirtschaftliche Beurteilung, die Bewertung der Zielgruppen und Märkte, die Einschätzung der eigenen Möglichkeiten bis hin zur Erstellung der geeigneten Geschäftsmodelle gelöst.

Die wichtigen Werkzeuge wie Produktideensteckbrief, Markt- und Kundenanalyse, Kalkulationsmodell u.a. werden eingesetzt und anhand der Musterfälle erprobt.

Die aktuellen Themen wie e-books, online-Marketing oder user generated content finden dabei ebenso Eingang wie die „klassischen’ Geschäftsmodelle wie Buchreihen in gedruckter Form.


Georg Kessler
Internationale Verlagslandschaft: Ratgeber im deutschsprachigen und europäischen Vergleich

Blockseminar

Ratgeber zählen zu den wichtigsten Literaturgattungen der Buchindustrie. Das Seminar beleuchtet nicht nur ihre wirtschaftliche Bedeutung für den Sortimentsmarkt und die private Buchnachfrage, sonder vermittelt auch einen Überblick über die nationale und europäische Ratgeberlandschaft. Dabei werden gattungsspezifische Unterschiede zum Sachbuch ebenso thematisiert wie die Rolle von Marken oder entscheidende programmpolitische Einflußfaktoren wie der Medienwandel. Vorgesehen ist darüber hinaus ein Besuchstermin beim Marktführer Gräfe und Unzer Verlag einschließlich eines Vortrages über das Lizenzgeschäft mit Ratgebern.


Stephan Kilian
Produktmanagement im Fachverlag

14-tägig, Mi 18-20 Uhr

Betrachtet werden die Erfolgsfaktoren für das Produktmanagement von Fachmedien und die veränderten Anforderungen an den einzelnen Mitarbeiter. Wo früher strikt getrennt werden konnte zwischen Aufgaben des Lektorats, der Werbung und der Herstellung, müssen heute die Workflows koordiniert ineinander fließen und die Aufgaben in Teams gelöst werden..

• Neuprodukte: Welche Möglichkeiten in der Marktforschung haben Fachverlage?

• Wie optimiert man Produkte in Bezug auf Lese- und Nutzungsgewohnheiten?

• Herstellung: Wie gestaltet man Produkte mehrmedial und benutzerfreundlich?

• Vertrieb: Welche Absatzwege benötigen welche Aufbereitung des Content?

• Marketing: Wie macht man die Produkte bekannt?

• Wie verändern sich die fachlichen Anforderungen vom Lektor/Buchwerber/Buchhersteller zum Produktmanager?


Mark Lehmstedt
Gründung und Etablierung eines Verlags

Blockseminar

Gründung und Aufbau eines Verlages widersprechen in der Regel allen Grundsätzen betriebswirtschaftlich sinnvollen Unternehmertums. Dennoch entstehen Jahr für Jahr neue Verlage, von denen nicht wenige es verstehen, sich über kurz oder (eher) lang einen Platz auf dem Buchmarkt zu erobern. Und im historischen Rückblick erweisen gerade sie sich dann als die wahren innovatorischen Kräfte. Was sind notwendige, was sind völlig überflüssige Voraussetzungen für die Etablierung eines Verlages? Welche Fehler sollte man vermeiden - und welche muß man machen? Das Seminar führt in die

Grundprobleme der Verlagsarbeit von den ersten Planungen bis zur Phase der ersten Stabilisierung ein und diskutiert Konzepte zur Profilierung wie zur Diversifizierung der Programmarbeit.


Dr. Wolfgang Lent / Dr. Konstantin Wegner
Urheber-, Verlags- und Medienrecht

14-tägig, Do 18-20 Uhr s.t.

Welche Rechte hat ein Autor? Was steht in einem Verlagsvertrag? Welche Bildrechte sind beim Abdruck von Fotos beachten? Diese und andere Fragen spielen in der Verlags- und Medienpraxis eine große Rolle. Die Lehrveranstaltung bietet anhand von Übungsfällen und Beispielen eine Einführung in die entsprechenden Rechtsgrundlagen. Sie gibt Hilfestellungen für die spätere Verlagsarbeit, vermittelt aber auch rechtliches Basiswissen für freie Tätigkeiten in der Verlags- und Medienbranche. Die Lehrveranstaltung gliedert sich in zwei Teile:

Teil A: Urheberrecht

  • Geschützte Werke, Leistungsschutzrechte, Schutzdauer
  • Urheberschaft, Urheberpersönlichkeitsrechte und wirtschaftliche Verwertungsrechte
  • Schranken des Urheberrechts
  • Typische Verträge (z.B. Verlagsvertrag, Übersetzervertrag, Lizenzvertrag)

Teil B: Presserecht und Persönlichkeitsrecht

  • Meinungsfreiheit, Informationsfreiheit, Pressefreiheit
  • Fallgruppen des allgemeinen Persönlichkeitsrechts (z.B. Recht am eigenen Bild, Schutz der Intim- und Privatsphäre)

Die Teilnehmer erhalten vor Kursbeginn ein ausführliches Studienskript. Weitere Unterlagen werden im Kurs ausgeteilt.


Dr. Franziska Mayer
Der Brief als buchwissenschaftliche Quelle und literarische Gattung

Di 12-14 Uhr

Das Medium des Briefs dient vordergründig der Kommunikation räumlich entfernter Partner. Als phasenverschobenes Gespräch scheint der Briefwechsel zumindest partiell den Regeln mündlicher Kommunikation zu folgen. Das Seminar widmet sich daher zunächst den historischen und sozialen Bedingungen und Funktionen der Briefkommunikation.

Briefe gelten in der Geschichtswissenschaft von jeher als wichtige Quelle. In der Buchwissenschaft sind es gerade die Briefwechsel zwischen Autoren und ihren Verlegern, die Aufschlüsse über Entstehung und Publikation von Werken, aber auch über Honorierung und Vertragsdetails liefern können. Darüber hinaus ermöglichen sie eine detaillierte Soziologie des Verhältnisses zwischen Akteuren des literarischen Feldes, über Strategien der Kooperation und Rollenmuster. Im Seminar soll untersucht werden, welche Erkenntnisse sich mit welchem theoretischen Beschreibungsinventar aus entsprechenden Korrespondenzen gewinnen lassen.

Die Literaturwissenschaft behandelt den (Privat-)Brief darüber hinaus als eigene literarische Gattung: Er wird ediert, zum Bestandteil von Gesamtausgaben und damit von Autorenœuvres sowie zum Objekt poetologischer Reflexion. Dieser Doppelcharakter des Briefs zwischen Quelle und Gattung soll zuletzt an verschiedenen Beispielen diskutiert werden.


Dr. Franziska Mayer
Der Verlag Kurt Wolff

Do 14-16 Uhr

Kurt Wolff (1887-1963) verkörpert mit seinem gleichnamigen Verlag (1910-1930) den Typus des Kultur- oder Individualverlegers, der um 1900 zum wichtigsten Vermittler aktueller literarischer Strömungen wurde. Aus vermögender Familie stammend, trat der Germanistikstudent 1910 als Geldgeber in den noch jungen Ernst Rowohlt Verlag ein. Nach Differenzen mit dem Verlagsgründer führte er ab 1912 den Verlag allein unter eigenem Namen weiter und machte ihn zu einem Ort der literarischen Avantgarde, vor allem des Expressionismus sowie des Prager Kreises um Franz Kafka, Max Brod und Franz Werfel.

Das Seminar geht der Geschichte des Verlages nach und untersucht seine Bedeutung für das Literatursystem vom Kaiserreich bis zur Weimarer Republik. Dabei werden die Umbrüche im Buchmarkt ebenso beleuchtet wie verlegerische Strategien zwischen Kultur- und Massenbuch, Marketingmaßnahmen des Verlags und die neue Rolle des Lektors. Schließlich soll das Konzept des Kulturverlags in vergleichenden Untersuchungen diskutiert werden. Auch das spätere Verlagsprojekt des Verlegers wird berücksichtigt: 1942 gründete er zusammen mit Helen Wolff im New Yorker Exil den Verlag Pantheon Books.


Dr. Franziska Mayer
Methodische Grundlagen der Buchwissenschaft

Do 10-12 Uhr

Der Kurs führt in die methodischen Grundlagen der Buchwissenschaft ein und ist für Studierende des Bachelorstudiengangs Buchwissenschaft im 2. Fachsemester verpflichtend.

Die Buchwissenschaft untersucht ihren Gegenstand in seinen wirtschaftlichen, kulturellen/historischen und auch technischen Aspekten. Die sich daraus ergebende Transdisziplinarität des Fachs erfordert den professionellen Umgang mit der Zeichentheorie ebenso wie der Kultursoziologie und der Systemtheorie. Anhand von Texten von Umberto Eco, Charles Sanders Peirce, Pierre Bourdieu und Niklas Luhmann werden theoretische Modelle erarbeitet und in ihrer Anwendbarkeit für buchwissenschaftliche Fragestellungen diskutiert.


Thomas Narr
Technische Aspekte der Herstellung

14-tägig, Do 18-20 Uhr

Die technische Entwicklung in der graphischen Industrie unterliegt einem stetigen und raschen Wandel. Innovative Verfahren, neue Materialien und die crossmediale Nutzung von Inhalten auf Papier und in elektronischer Form erfordern eine Anpassung der technischen Abläufe in Verlagen und Agenturen.

Ziel der Veranstaltung ist den Wandel der Print- und Onlineproduktion zu erläutern und den Herstellungsprozeß in seiner gesamten Breite zu beschreiben. Neben innovativen Techniken werden auch kostenrelevante Aspekte erörtert. Themenschwerpunkte:

Satz- und Layout (10.5.2012)

  • Konventioneller Satz
  • Strukturierter Satz (XML, XHTML)
  • CSS (Cascading Style Sheets)
  • Ebook Standard Epub
  • Redaktions- und Media-Asset-Management-Systeme

Repro und Bildbearbeitung (24.5.2012)

  • Digitalkameras und Scanner
  • Bilddatenbanken: Systeme für mehrere Nutzer, Zugriff über Internet, Suchmaschinenfunktion, Up- bzw. Download Funktion
  • Bildbearbeitung (Werkzeuge: Adobe Photoshop) + Proofs

Papier (14.6.2012)

  • Papierherstellung
  • Papiereigenschaften
  • Papiersorten

Druck und Bindung (28.6.2012)

  • Digitaldruck (Publishing on Demand)
  • Bogenoffsetdruck
  • Rollenoffsetdruck
  • Tiefdruck
  • Falzarten + Falzmaschinenprinzipien
  • Zusammentragen der Bogen
  • Heften und Binden: Drahtheftung, Fadenheftung, Klebebindung

Produktionsablauf (5.7.2012)

  • Formate und Bündelung von Aufträgen
  • Produktionsplanung
  • Kostenarten / Kalkulation

Schlussveranstaltung (19.7.2012)


Oliver Rau
Gehaltsverhandlung: Training für Studierende der Buchwissenschaft

Blockseminar

Wer verzichtet freiwillig auf 6700 Euro/Jahr und mehr? Anscheinend viele Frauen in der Buchbranche nach der aktuellen Studie „MehrWert. Arbeiten in der Buchbranche heute’ von Frau Prof. Dr. Fröhlich.

Dieses Training richtet sich an alle Studierende (auch Männer) der Buchwissenschaft, die in Gehaltsverhandlungen mehr Sicherheit und Kompetenz gewinnen wollen. Teilnehmerinnen werden nach diesem Training

  • Verhandlungstechniken gezielt einsetzen
  • Optimal auf Gehaltsverhandlungen vorbereitet sein
  • Situationen besser analysieren
  • Kritische Situationen beherrschen
  • Sicher auftreten
  • Mehr Gehalt aushandeln

In diesem 2-tägigen Training gibt es kurze Impulsreferate, der Schwerpunkt liegt auf dem Erfahrungsaustausch und auf praktischen Einheiten. Denn Verhalten, sein eigenes Verhalten, lässt sich nur durch Praxis und Reflexion erkennen und verändern. In Kleingruppen und im Plenum werden konkrete Fallbeispiele und Situationen praxisnah simuliert und anschließend reflektiert. Näheres über den Dozenten unter www.oliver-rau.net.


Slávka Rude-Porubská
Empirisches Arbeiten

Di 14-16 Uhr

Das Seminar bietet eine grundlegende Einführung in das methodische Repertoire der empirischen Sozialforschung in der Buchwissenschaft. Durch die Lektüre und kritische Auseinandersetzung mit aktuellen, empirisch-basierten Studien wird erstens das thematische Spektrum von buchwissenschaftlichen Fragestellungen und Forschungsfeldern erschlossen, das mit Hilfe empirischer Methoden erfasst und analysiert werden kann. Zweitens werden für die eigenen Untersuchungen der Studierenden (beispielsweise für Seminar- oder Bachelorarbeiten) entsprechende Forschungsdesigns entwickelt, die die Seminarteilnehmer befähigen, im Rahmen eigenständig geplanter und durchgeführter empirischer Forschungsvorhaben Daten zu generieren, auszuwerten und zu präsentieren. Im Mittelpunkt steht dabei das Verfahren der Befragung (mittels Fragebögen oder Interviews); die Studierenden werden bei der Erstellung von Fragebögen, bei der Durchführung von Befragungen sowie bei der Auswertung des gewonnenen Datenmaterials begleitet. Ebenso werden auch die Techniken der sachgerechten Aufarbeitung der Daten/der Befragungsergebnisse und deren grafische Präsentation vermittelt und eingeübt.


Dr. Christina Scherer
Buch und Film intermedial

Di 16-18 Uhr

In den letzten Jahren lassen sich verstärkte Anstrengungen auf Seiten der Verlage beobachten, Buchinhalte und Stoffe crossmedial auch in Hinsicht auf die Verfilmung zu verwerten. Dazu gehören u.a. die zahlreichen Foren, die sich inzwischen etabliert haben, um Verleger und Filmproduzenten in Kontakt zu bringen - wie spezielle Workshops auf Buchmessen und Filmfestivals - und Beteiligungen von Verlagen an Filmfirmen.

Im Seminar sollen unterschiedliche Beziehungsfelder von Buch und Film untersucht werden. Anhand von exemplarischen historischen und aktuellen Beispielen von Literaturverfilmungen soll das Augenmerk zum einen auf inhaltlichen und formalen Vergleichen, medienspezifischen Strukturen und Strategien und deren Reflexion liegen. Zum anderen sollen beispielhaft Synergieeffekte und Marketingstrategien untersucht werden, also etwa: Gibt es Muster für erfolgreiche Kooperationen von Verlegern und Filmproduzenten? Lassen sich Kriterien dingfest machen, die gute Filmvorlagen erfüllen müssen? Welche Marketing-Strategien lassen sich beobachten (Crossover-marketing, gegenseitige Produktwerbung), werden Neu- und Sonderauflagen, Begleitpublikationen, Zusatzprodukte für den Buchhandel u.a.m. in Position gebracht?

Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Bereitschaft zur aktiven und regelmäßigen Teilnahme und zur engagierten Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe.


Clara Waldrich
Internationales Geschäft im Fachverlag: Kooperationen und Lizenzen

14-tägig, Mi 16-18 Uhr

Das Seminar vermittelt die Grundlagen für die Planung oder Erweiterung des Verlagsgeschäfts auf internationalen Märkten. Erarbeitet werden die Methode für die Analyse der Potentiale - unter Berücksichtigung der Faktoren zielgerichtete Planung der Programmstrategie, Unternehmensziel, Vertriebswege und Kosten - sowie die Wege zur Umsetzung der Positionierung im internationalen Verlagsgeschäft. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Analyse von praktischen Beispielen sowie der Erarbeitung spezifischer Vorschläge für eigene Geschäftsmodelle.

Bearbeitet werden die Themen

  • Strategische tools zur Analyse des verlagsspezifischen Potentials im internationalen Geschäft
  • Entwurf der Programmstrategie: die wichtigsten Anforderungen
  • Zielformulierung im Unternehmen
  • Formen der Kooperation: marktspezifisch, technisch, rechtlich
  • Wettbewerber als Partner: Identifizierung von Kooperations- und Vertriebspartnern in internationalen Märkten
  • Lizenzmodelle zur internationalen Vermarktung
  • E-Publishing und Open Access als Plattform für internationale Märkte
  • Spezifika und Strukturen der strategisch wichtigsten Märkte

Eberhard Wolf
Angewandte EDV für Aufbaustudenten

Blockseminar

Das Seminar „ Angewandte EDV für Aufbaustudenten’ führt die Teilnehmer an die Grundzüge des Apple-Betriebsystem heran und vermittelt einen ersten Eindruck vom Zusammenspiel der für eine Medienproduktion relevanten Programme. Anhand kleiner praktischer Übungen wird dieses Wissen vertieft.


Dr. Andrea Wörle
Programmplanung im Verlag und Sortiment

14-tägig, Di 18-20 Uhr

Anhand von Beispielen werden Strukturen, Elemente und spezifische Merkmale von unterschiedlichen Verlagsprogrammen analysiert. Es wird die Frage gestellt, auf welche Zielgruppen und Leserinteressen die jeweiligen Verlagsprogramme ausgerichtet sind. Daraus werden Kategorien entwickelt, die als Grundlage für die Entstehung eines Verlagsprogramms dienen können. Welche Autoren lassen sich gewinnen? Welche Themenfelder und Inhalte können ein Verlagsprogramm bestimmen? Dabei werden die Bedingungen auf dem Buchmarkt und die aktuelle Situation im Buchhandel miteinbezogen. Im Anschluss werden die Möglichkeiten für die Akquisition von Buchrechten und die Entwicklung von Buchkonzepten erläutert. Abschließend werden Kommunikation und Koordination der Programmverantwortlichen mit den Verantwortlichen für Vertrieb, Verkauf, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit in einem Verlag behandelt.


Thomas Zirnbauer
Pressearbeit im Publikumsverlag

14-tägig, Di 18-20 Uhr s.t.

Themen dieser Einführung in die Grundlagen von Verlagspressearbeit sind u. a.: Diener vieler Herren: Die Presseabteilung als Schnittstelle / Grenzgänge: Zwischen Information und Manipulation / Telefon und Tastatur: PR-Werkzeuge / Zwischen ‘SpiegelOnline’ und ‘Bäckerblume’: Der Platz des Buches in der Medienlandschaft / Wer liest eigentlich noch Zeitung? Aktuelle Tendenzen der Mediennutzung / Pressearbeit im Internet / Wie man hineinruft... Kontaktpflege / Warum soll das jemanden interessieren? Journalistisches Denken / Talk to me: Gespräche führen / Was unterscheidet die PR für ein Taschenbuchprogramm mit Lizenzen, deutschen Erst- und Originalausgaben von der im Hardcover-Verlag? / Auf der Suche nach der verlorenen Zeit: Die Planung von PR-Arbeit (und ihre Grenzen) / Und nicht zuletzt: Ist Pressearbeit das Richtige für mich?

Leistung: Aktive mündliche und schriftliche Mitarbeit, u. a. Verfassen von Pressetexten, Übungen zu Gesprächen mit Journalisten; Prüfungsform: Klausur in der letzten Sitzung.